
Im April entwickelten sich die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie Monat weiter beschleunigt positiv: Sie stiegen um 9,5% gegenüber Vorjahr auf 22,0Mrd.€. In den zusammengenommenen ersten vier Monaten dieses Jahres beliefen sich die Branchenlieferungen insgesamt auf 91,5Mrd.€ – ein Plus von 8,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert. Auch die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland haben sich im April erhöht. Sie legten um 7,1% auf 23,1Mrd.€ zu. Kumuliert von Januar bis April erreichten sie einen Wert von 94,7Mrd.€, was einem Zuwachs von 5,6% gegenüber Vorjahr entspricht. Das Exportplus war auch im April dieses Jahres getrieben von Geschäften innerhalb des EU-Binnenmarkts. Die Ausfuhren hierhin stiegen um 15,3% gegenüber Vorjahr auf 11,7Mrd.€. „Anders als in den jüngeren Vorjahren haben sich die deutschen Elektroexporte im bisherigen Jahresverlauf 2026 wertmäßig wieder besser entwickeln können als die Importe“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Zuletzt war das 2023 der Fall.”

Die Exporte nach Polen (+33,1% auf 1,3Mrd.€), Schweden (+32,2% auf 504Mio.€) und Tschechien (+29,2% auf 1,1Mrd.€) wuchsen jeweils um annähernd ein Drittel. Auch bei den Lieferungen nach Italien (+17,9% auf 1,1Mrd.€), in die Niederlande (+16,5% auf 1,4Mrd.€), nach Frankreich (+14,6% auf 1,3Mrd.€), Ungarn (+14,5% auf 698Mio.€) und Rumänien (+14,0% auf 502Mio.€) ging es zweistellig rauf. Die Exporte nach Portugal (+9,8% auf 207Mio.€), in die Slowakei (+9,6% auf 272Mio.€), nach Dänemark (+6,3% auf 272Mio.€), Belgien (+3,8% auf 470Mio.€) und Österreich (+2,6% auf 899Mio.€) lagen ebenfalls deutlich im Plus. Dagegen sanken die Lieferungen nach Spanien im April um 4,9% auf 848Mio.€.
In den ersten vier Monaten dieses Jahres erhöhten sich die deutschen Elektroexporte in die EU um 16,3% gegenüber Vorjahr auf einen Gesamtwert von 50,7Mrd.€. IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen
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Die Branchenlieferungen in Länder außerhalb der EU stiegen im April mit +3,7% auf 10,3Mrd.€ erneut weniger dynamisch als jene in die EU. Zweistellige Zuwächse verzeichneten zwar die Exporte nach Malaysia (+19,6% auf 241Mio.€), in die Schweiz (+11,5% auf 734Mio.€), nach UK (+11,3% auf 824Mio.€) und Hongkong (+11,2% auf 203Mio.€). Auch die Ausfuhren nach Südkorea (+9,4% auf 279Mio.€), Japan (+7,8% auf 243Mio.€), Singapur (+7,3% auf 158Mio.€), Brasilien (+5,3% auf 161Mio.€) und Mexiko (+5,0% auf 274Mio.€) legten deutlich zu. Die Lieferungen nach Taiwan (-8,6% auf 261Mio.€), in die Vereinigten Arabischen Emirate (-13,1% auf 136Mio.€) und in die Türkei (-19,2% auf 335Mio.€) lagen dagegen erheblich unter Vorjahr.
„Was die Exporte in unsere beiden größten Abnehmerländer anbelangt, hat sich der Trend der letzten Monate im April umgekehrt”, so Gontermann. „Die Geschäfte mit den USA haben erstmals seit einem Jahr wieder angezogen, und zwar um 8,2% auf 2,3Mrd.€. Mit China musste dagegen jetzt ein Rückgang um 5,4% auf 1,9Mrd.€ hingenommen werden.”
Von Januar bis April schließlich stagnierten die Elektroausfuhren in die Gruppe der Drittländer annähernd (+0,4% auf 40,8Mrd.€).















