
Am 1. und 2. Juli brachte Pepperl+Fuchs in Mannheim Experten aus der Pharma-, Life-Science- und der Automatisierungsbranche zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Digitalisierung sicher, effizient und unter Einhaltung der GMP-Anforderungen umsetzen lässt. Am ersten Tag standen Prozessleitsysteme, OT und HMI-Systeme im Fokus. Emerson zeigte, wie Prozessdaten sicher über verschiedene Ebenen hinweg bereitgestellt werden können. Honeywell beleuchtete den Einsatz von KI, geeignete Governance-Strukturen und die Entwicklung hin zu zunehmend autonomen Produktionsprozessen. Gempex ergänzte die regulatorische Perspektive mit einem Beitrag zu Qualifizierung und GMP. Am zweiten Tag standen MES, IT/OT Integration, Authentifizierung und Cybersecurity im Mittelpunkt. Körber stellte mit Lean MES einen modularen, skalierbaren Ansatz von PAS-X MES vor. Obion und Nymi präsentierten RFID basierte und biometrische Authentifizierungsverfahren. Honeywell beleuchtete physische und digitale Risiken, NIS2-Anforderungen und Ansätze zur Risikobewertung in der OT. Zum Abschluss erläuterte Gempex, welche Rolle Datenintegrität, GAMP 5 und ALCOA+ bei der Validierung pharmazeutischer Anlagen spielen. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist geplant.
„Mit dem Pharma Tech Talk schaffen wir eine Plattform, auf der Kunden, Partner sowie Expertinnen und Experten ihr Wissen teilen, Fragen diskutieren und gemeinsam Impulse für die digitale Zukunft der Pharmaindustrie setzen“, fasste Stefan Albrecht, President Portfolio & Innovation bei Pepperl+Fuchs, zusammen.
















