Deutschland hat Frankreich als attraktivstes nicht-englischsprachiges Gastland für internationale Studierende überholt und ist damit nach den USA, Großbritannien und Australien zur viertwichtigsten Destination weltweit aufgestiegen. Das zeigt der Bericht ‚Wissenschaft weltoffen 2019‘, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) veröffentlicht haben. Im Wintersemester 2017/18 waren 375.000 ausländische Studierende in Deutschland eingeschrieben, darunter 282.000 internationale Studierende mit einer Hochschulzugangsberechtigung aus dem Ausland. Ein Fokus des diesjährigen Berichts liegt auf den Motiven, in Deutschland zu studieren. Für 52% ist Deutschland das Studienland der ersten Wahl. Für 79% spielen karriere- und hochschulbezogene Motive eine wichtige Rolle bei ihrer Entscheidung. Dazu gehören die Erwartung guter Berufschancen (83%), hohe Qualität der Hochschulausbildung (76%), international anerkannte Abschlüsse (74%) und der gute Ruf deutscher Hochschulen (71%). „Die Ergebnisse zeigen nicht nur die hohe Qualität des deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystems. Fast 42.000 internationale Studienabsolventen im letzten Jahr bilden auch ein bedeutendes und wachsendes Potenzial zur Deckung unseres Fachkräftebedarfs“, sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.
Deutschland bei internationalen Studierenden immer beliebter
Bundesministerium für Bildung und Forschung
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