Jedes IO-Link-Device enthält alle relevanten Informationen, um das Gerät sicher zu identifizieren. Dabei werden nicht nur die Identifikation von Hersteller und Produkt hinterlegt, sondern optional weitere Daten wie z.B. Firmware- und Hardware-Revision oder die Seriennummer des Produktes. Es kann bei Verwendung von Geräteprofilen auch unterschieden werden, um welchen Gerätetyp es sich dabei handelt. Auch der Aufbau der Prozessdaten oder die Struktur und Grenzwerte der IO-Link-Device-spezifischen Parameter sind durch die IODD (IO Device Description) genau beschrieben. Zusätzlich kann durch den Anwender in dem Device eine maschinen- oder anlagenspezifische Information hinterlegt werden. Besonders interessant ist, dass sichergestellt werden kann, dass nur geeignete Sensoren und Aktoren in einer Bearbeitungsmaschine verwendet werden. So garantieren viele Maschinenlieferanten z.B. bestimmte Genauigkeiten oder Laufzeiten, die allerdings nur mit Originalbauteilen gewährleistet werden. Besitzt ein nachträglich eingebauter Sensor diese spezifische Identität nicht, kann das Automatisierungssystem aufgrund der IO-Link-Daten diesen Sensor abweisen. Der Vorteil dieses integrierten Typenschilds liegt dabei klar auf der Hand: Im Fehlerfall stehen alle notwendigen Informationen zur Geräteidentifikation direkt an der Maschine und im direkten Zusammenhang mit der Diagnosemeldung zur Verfügung. Bei Sensoren und Aktoren ohne IO-Link muss die Wartungsmannschaft diese Informationen erst einmal mühsam aus Dokumentation oder Schaltplänen zusammensuchen. Dagegen ist bei Geräten mit IO-Link das Device und Ort schnell identifiziert und ein Austausch schnell erledigt.
Wussten Sie schon, dass IO-Link das Typenschild ersetzt?
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