Die Steuerung, der Service und das Monitoring von CAN-basierten Anlagen werden durch den Einsatz des CAN@net NT 200 vereinfacht. Darüber hinaus können durch die Ethernet-basierte Kopplung von CAN-Systemen oftmals bestehende Infrastrukturen weiter verwendet werden. Die Segmentierung von CAN-Systemen erhöht die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit des Gesamtsystems. Neben der Bridge-Betriebsart, in der zwei CAN-Systeme über Ethernet verbunden werden, kann das CAN@net NT 200 auch als zweikanaliges CAN-Ethernet-Gateway eingesetzt werden. Hierbei kann von unterschiedlichen Betriebssystemen – wie z.B. Windows, Linux, VxWorks oder QNX – und von embedded-Systemen aus, mittels einfachem ASCII-Protokoll über ein Standard-TCP/IP-Socket auf das CAN@net NT 200 zugegriffen werden. Das Gateway unterstützt alle CAN-Baudraten von 5kbit/s bis 1Mbit/s sowie die gleichzeitige Nutzung von 11- und 29-Bit Identifiern. Das auf TCP/IP basierende Protokoll sorgt dafür, dass keine CAN-Nachrichten bei der Übertragung via Ethernet verloren gehen. Die Konfiguration des neuen CAN@net NT 200 erfolgt über ein Windows-Konfigurationstool.Weitere Varianten des CAN@net NT 200 mit PC-Interface-Betriebsart, CAN-FD- Unterstützung sowie vier CAN-Kanälen sollen in Kürze folgen.
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