Das Widerstandsthermometer wurde für die Pharma- und Lebensmitteltechnologie entwickelt. Das System ist komplett in einem Sensorgehäuse gekapselt und entspricht den Anforderungen dieser Branchen. Das Einschraub-Widerstandsthermometer in kompakter Bauform besteht aus einem Schutzrohr mit eingebautem Temperatursensor, einem Prozessanschluss sowie einem angebauten Gehäuse für die Messumformer-Elektronik. Als Prozessanschlüsse stehen Verschraubung, Kegelstutzen, Klemmstutzen, Kugeleinschweißmuffe, Einschweißmuffe, Varivent-Anschluss oder Kugeleinschweißhülse zur Verfügung. Das Schutzrohr besteht aus Edelstahl, und die Schutzart des Geräts erfüllt mit aufgestecktem Maschinenstecker IP67 nach DIN EN60529. Der eingebaute digitale Zweidraht-Messumformer wandelt den Widerstandswert in ein Stromsignal um. Der Messbereich sowie weitere für den Betrieb notwendige oder optionale Parameter können mithilfe eines Setup-Programms konfiguriert werden. Das Ausgangssignal 4…20mA oder reversiert 20…4mA steht linearisiert (temperaturlinear) zur Verfügung. Das Gerät ist für den industriellen Einsatz konzipiert und entspricht den Europanormen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Eine ebenfalls erhältliche Hochtemperaturausführung des Widerstandsthermometers Dtrans T100 mit Halsrohr kann mit eingebautem Messumformer bis +260°C (+500°F) messen, ohne Halsrohr von -50 bis +200°C (-58 bis +392°F). Eine weitere Ausführung ohne Halsrohr und ohne eingebauten programmierbaren Zweidraht-Messumformer wird zur Messung von Temperaturen im Bereich von -50 bis +150°C (-58 bis +302°F) verwendet. Der elektrische Anschluss erfolgt mittels 4-poligem Maschinenstecker M12x1. Als Sensorelemente kommen Pt 100- oder Pt1000-Temperatursensoren in Zwei- oder Vierleiterschaltung zum Einsatz. Eine kundenspezifische Werkseinstellung erlaubt dem Kunden die Vorgabe von individuell benötigten Parametern. Das Widerstandsthermometer hat die EHEDG-Zulassung und für die Pharma- und die Lebensmittelindustrie.
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