Auftragseingang im Juli um 2% gestiegen

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Bild: VDMA e.V.

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist mit einem leichten Aufwärtstrend in den Auftragsbüchern in die zweite Jahreshälfte gestartet. Der Auftragseingang im Juli stieg im Vergleich zum Vorjahr um real 2%. Wachstumsimpulse kamen erneut vor allem aus dem Ausland (+4%), wobei hier die Bestellungen aus dem Nicht-Euroausland (+5%) hervorstachen. Aber auch die Europartnerländer trugen leicht (+1%) zum Wachstum bei. Dagegen enttäuschte das Inlandsgeschäft mit einem Auftragsrückgang von 3% abermals.

„Die positive Entwicklung der Auslandsbestellungen spiegelt das zuletzt verbesserte Geschäftsklima wider und ist insgesamt ein erfreuliches Signal für unsere Branche“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.

Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum Mai bis Juli legten die Bestellungen insgesamt um real 8% zu. Im Inland wurde ein Bestellminus von 1% verbucht, während die Auslandsaufträge um 11% zulegten. Aus den Nicht-Euroländern kamen 23% mehr Bestellungen, die Euroländer lagen dagegen 13% unter dem Vorjahreszeitraum. Im gesamten bisherigen Jahresverlauf (Januar bis Juli) resultiert ein Auftragsplus von real 5%.