IO-Link ist eine offene, standardisierte digitale Schnittstelle, die die bisherige 1Bit-Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen E/A- und Prozessebene in einen dialogfähigen Kommunikationskanal verwandelt. Weil feine lästige Zusatz- und Sonderverkabelung entfällt, gestaltet sich der Installations- und Inbetriebnahmeprozess einfach und schnell. Darüber hinaus steht IO-Link für zentrale Parametrierbarkeit, vertiefte Diagnose und damit für eine bis dahin nicht gekannte Durchgängigkeit und Transparenz von der obersten Steuerungsebene bis hinunter an den Ort des Geschehens. Ob als induktive Abstands-, Laser-Distanzsensoren, Füllstandssensoren oder Industrial RFID-Systeme: Inzwischen sind eine ganze Reihe intelligenter IO-Link-Sensoren und -Aktoren auf Prozessebene im Einsatz. Parameter-, Diagnose- und Statusdaten können über ein einfaches dreiadriges Standardkabel in Verbindung mit einem IO-Link-Mastermodul direkt vom Ort des Geschehens an die zentrale Steuerungsebene übertragen und für vielerlei Zwecke genutzt werden. Damit entfällt zeitaufwendiges Parametrieren einzelner Prozessgeräte im Feld: Sämtliche Parameter wie beispielsweise die Festlegung unterschiedlicher Schaltschwellen eines Drucksensors lassen sich im Zuge der Inbetriebnahmephase oder im Betrieb von der zentralen Steuerungsebene aus setzen. Mit zentral hinterlegten Rezepten sind ganze Gruppen von Sensoren und Aktoren in Sekundenschnelle auf neue Aufgaben ein- und umgestellt. IO-Link beginnt bereits mit der Konzeptionsphase von Maschinen und Anlagen. Denn der Wegfall teurer geschirmter Sonderkabel und von Parallelverdrahtung macht schlankere Entwürfe möglich, der Verzicht auf proprietäre Schnittstellen und die drastische Reduktion der erforderlichen Eingänge spart Platz im Schaltschrank. Standardisierung ersetzt vormals zeit- und kostenintensive Arbeiten. Balluff-Produkte Der kreative Umgang mit beengten Platz- und Raumverhältnissen ist im Maschinenbau immer ein Thema. Daher hat Balluff seine IO-Link-Master-Familie um ein neues, platzsparendes Master-Modul für Profibus mit M12-Anschlüssen ergänzt. An den lediglich 224x37x32mm großen MiniMaster lassen sich sowohl IO-Link- Sensoren, Sensorhubs, IO-Link-fähige Bedienfelder oder auch Aktordevices wie beispielsweise Ventilinseln über einen IO-Link-Stecker anschließen. Um auch die weiterhin große Zahl schaltender (binärer) Sensoren in IO-Link-Konzepte integrieren zu können, präsentierte Balluf auf der SPS/IPC/Drives 2008 einen platzsparenden M8-Sensorhub zum \’Einsammeln\‘ binärer Sensoren. Analog zum bekannten M12-Sensorhub sammelt er die Signale von bis zu 16 Sensoren, die anschließend komprimiert via IO-Link auf einem dreiadrigen Standardsensorkabel übertragen werden. Neben einfachen Prozessdaten sind auf Steuerungsebene nun auch Diagnosedaten wie Kurzschluss, Überlast oder Kabelbruch nachvollziehbar. Was früher kompliziert, langwierig und mitunter zu einem armdicken Kabelstrang geriet, übernimmt heute ein simples dreiadriges Kabel. Der Ersatz aufwendiger Parallelverdrahtung durch steckerfertige IO-Link-Verdrahtungskonzepte verkürzt die Installations- und Inbetriebnahmephase um bis zu 80%. Damit gerade kleine und mittlere Anlagen schneller in Betrieb gehen können, bietet Balluff ein neues IO-Link-Schaltwand-Modul an: Das Panel-Modul Profibus-IO-Link lässt sich einfach in die Außenwand von Schaltschränken integrieren. Nach außen bietet das Modul 4 IO-Link-Ports, nach innen erfolgt der Anschluss an die Spannungsversorgung sowie an die Profibus-Schnittstelle. Auf diese Weise erhält man eine preiswerte, schnell trennbare Verbindung zwischen Schaltschrank und Maschinen- und Anlagenmodulen. Anlagen oder Anlagenteile können nach Erstinbetriebnahme im Werk sehr schnell wieder getrennt und zum Endkunden transportiert werden.
Sparen Platz und fördern modulare Konzepte: Balluff IO-Link-Komponenten
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