Der Global Economic Outlook von Deloitte sieht sich regenerierende westliche Industrienationen, während die aufstrebenden Märkte in die Rezession gleiten. Im Euro-Raum geben Unternehmensinvestitionen Anzeichen beschleunigten Wachstums. In den USA verspricht die steigende Beschäftigung eine stärkere Wirtschaft. Die Lockerung der Währungspolitik hat Chinas wirtschaftliche Entwicklung stabilisiert, aber der starke Yuan sowie eine verringerte Auslandsnachfrage bremsen das Wachstum der Exportnation. Japans Volkswirtschaft kann von seiner geldpolitischen Lockerung noch nicht profitieren – Exporte und Inlandsnachfrage bleiben hinter den Erwartungen zurück. Für Russland verschlechtern sich die Aussichten: Hier ist das erwartete Wachstum der kommenden zehn Jahre das niedrigste unter den wichtigen Schwellenländern. Brasilien steckt in der Rezession und langfristige Maßnahmen in Währungs- und Finanzpolitik werden nicht vor 2016 wirken. \“Unsere Analyse zeigt positive Tendenzen in den USA und der Eurozone\“, sagt Dr. Alexander Börsch, Leiter Research Deutschland bei Deloitte. \“Vor allem der Anstieg der Unternehmensinvestitionen in der Eurozone ist nach Jahren der Investitionszurückhaltung ein wichtiges Zeichen.\“ Im Schatten der Griechenland-Krise und intensiver politischer Debatten um die Zukunft der Euro-Zone verstetigen sich die Aufschwungszeichen in der Realwirtschaft: Frühindikatoren wie Autoverkäufe und der Einzelhandel entwickeln sich positiv. Unternehmensinvestitionen wachsen moderat, aber das dritte Quartal in Folge – Unternehmen bewerten das Geschäftsklima trotz Unterschieden der einzelnen Länder insgesamt positiv. 93% der europäischen CFOs betrachten nationale Strukturreformen als wichtigstes Mittel gegen die Wachstumskrise. Lohnzuwachs sowie Beschäftigungszunahmen sprechen in den USA für eine insgesamt stärkere Wirtschaftsleistung, als die negative BIP-Schätzung des ersten Quartals erwarten ließ. Dennoch sorgt die Kombination aus starkem US-Dollar und vermindertem Wachstum bei wichtigen Handelspartnern zu einem Exportrückgang um 4,2%. Konsumenten haben den niedrigen Gaspreis sowie die Lohnsteigerungen zur Schuldentilgung und zum Sparen genutzt. Für die zweite Jahreshälfte ist saisonbedingt von einem stärkeren Wachstum auszugehen. China scheint die Talsohle überwunden zu haben: Im Mai ist die industrielle Produktion um 6,1% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Einzelhandelsumsatz hat um 10,1% zugelegt. Gleichzeitig hat die Kreditschöpfung zugenommen, was als positiver Effekt der Währungspolitik-Lockerung gesehen werden kann. Allerdings hat der starke chinesische Yuan zu einer Exportabnahme in die EU um 6,9% geführt. Die quantitative geldpolitische Lockerung durch die Bank of Japan hat zu einer massiven Abwertung des Yen geführt, der im Vergleich zum US-Dollar in einem Jahr 20% verloren hat und auf dem niedrigsten Stand seit 13 Jahren steht. Dennoch bleibt der Export hinter den Erwartungen zurück. Der Mai konnte im Vorjahresvergleich lediglich einen Exportzuwachs von 2,4% verzeichnen. Zusätzlich haben die Konsumausgaben im April im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% abgenommen und die industrielle Produktion ist um 0,1% gefallen. Insgesamt bleibt das Wirtschaftswachstum nach der Rezession zu gering. Obwohl die Währungspolitik eine Inflationsausweitung verhindern und den Rubel stabilisieren konnte, hat sich die Situation Russlands weiter verschlechtert. Der niedrige Ölpreis und die Sanktionen lassen die Wirtschaft weiter schrumpfen. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von Öl und Gas sowie übermäßige staatliche Eingriffe in die Privatwirtschaft zeigen nun negative Folgen – ohne Strukturreformen ist nicht von einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum auszugehen. Fiskalpolitische Sparmaßnahmen und eine restriktive Geldpolitik belasten die Inlandsnachfrage sowie den Arbeitsmarkt. Zusätzlich führt die Kürzung staatlicher Ausgaben (inkl. Subventionen: Benzin/Elektrizität) zu einer weiteren Inflationssteigerung – erst in 2016 kann wieder mit einem moderaten Wirtschaftswachstum gerechnet werden, in diesem Jahr ist von einem Konjunktureinbruch (-1,3%) auszugehen. \“Der Global Economic Outlook für das dritte Quartal 2015 zeigt, dass sich der wichtigste weltwirtschaftliche Trend 2015 fortsetzt, nämlich die wirtschaftliche Erholung der Industrienationen und die gleichzeitige Schwäche der aufstrebenden Märkte in eine Rezession. Die Einigung in der Griechenland-Krise bedeutet realwirtschaftlich, dass ein wichtiger Risikofaktor für das Wachstum in der Eurozone vorerst wegfällt\“, fasst Alexander Börsch zusammen.
Deloittes Global Economic Outlook sieht Euro-Zone im Aufschwung
-
Deutsche Elektroexporte legen dank EU-Märkten kräftig zu
Die Ausfuhren der deutschen Elektro- und Digitalindustrie haben im Juni wertmäßig deutlich zugelegt.
-
Deutsche Elektroexporte legen dank EU-Märkten kräftig zu
Die Ausfuhren der deutschen Elektro- und Digitalindustrie haben im Juni wertmäßig deutlich zugelegt.
-
Deutsche Elektroexporte legen dank EU-Märkten kräftig zu
Die Ausfuhren der deutschen Elektro- und Digitalindustrie haben im Juni wertmäßig deutlich zugelegt.
-
Deutsche Elektroexporte legen dank EU-Märkten kräftig zu
Die Ausfuhren der deutschen Elektro- und Digitalindustrie haben im Juni wertmäßig deutlich zugelegt.
-
Deutsche Elektroexporte legen dank EU-Märkten kräftig zu
Die Ausfuhren der deutschen Elektro- und Digitalindustrie haben im Juni wertmäßig deutlich zugelegt.
-
Für mehr Offenheit und Flexibilität
Kommunikations- und Speichermodule
Weidmüller bringt neue Module für die Edge Controller der Serie U-Control M an…
-
Mit breitem Eingangs- und Ausgangsspannungsbereich
DC-DC Wandler
TDK gibt die Einführung der programmierbaren DC-DC-Wandler TDK-Lambda DDSM mit 120 W und…
-
Intelligente Antriebslösungen für Pressen
Die leistungsstarke Servopressen-Systemlösung von Baumüller besteht aus einem DST2-High-Torque-Motor, einem B Maxx-Netzwechselrichter, einem…
-
Für Einsatz in Nordamerika
Gehäuse mit UL- und CSA-Zulassung
Multi-Box kann seine komplette Gehäuseserie MBI jetzt auch mit Zertifizierungen nach UL 508A…
-
Endress+Hauser eröffnet zwei neue Gebäude in den USA
Endress+Hauser hat zwei neue Vertriebsgebäude in den USA eröffnet.
-
Neue Doppelspitze am Fraunhofer FKIE
Prof. Christoph Igel ist mit Wirkung zum 15. August zum Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts…
-
Maschinenbau Ost mit kräftigem Auftragsplus im zweiten Quartal
Nach einem schwachen Jahresauftakt hat der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau im zweiten Quartal…
-
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe +3,1%
Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes…
-
Für Rechenzentren, Edge-Umgebungen und Enterprise-IT
Gemanagte Rack-Stromverteilung
Panduit gibt den Produktlaunch der ES2P Power Distribution Unit bekannt, eine gemanagte Rack-PDU,…
-
Für 24V-Anwendungen
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Weidmüller erweitert das Portfolio um die unterbrechungsfreie Stromversorgung Duramax.
-
Für Bahn-Anwendungen
Kabeldurchführungen aus TPE
Kabeldurchführungs-Systeme werden nach den strengen branchenspezifischen Normen geprüft und zertifiziert.
-
Bietet IE5-Wirkungsgrad
Induktionsmotor
WEG hat den W22 Prime auf den Markt gebracht, die nächste Generation seiner…
-
Erfolgreicher Pharma Tech Talk von Pepperl+Fuchs
Am 1. und 2. Juli brachte Pepperl+Fuchs in Mannheim Experten aus der Pharma-,…
-
Erfolgreiche Veranstaltung von Gemü, IHK & VDMA
Gemü setzte mit der IHK Heilbronn-Franken und dem VDMA bei einer gemeinsamen Veranstaltung…
-
Auch Importe gestiegen
Exporte im Juni lagen bei +0,9%
Im Juni sind die deutschen Exporte gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 0,9%…
-
Neue Automation-Einheit bei Siemens
Rainer Brehm übernimmt Leitung
Siemens stärkt sein Automatisierungsgeschäft und bündelt dazu die bisher vier Geschäftsbereiche in einer…
-
Ifo-Umfrage
Unternehmen erwarten eher sinkende Löhne durch KI-Einsatz
Viele Unternehmen in Deutschland erwarten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz eher sinkende…
-
Zur Modernisierung von Werkzeugmaschinen
Bügelclips für Energieketten
Wollen Konstrukteure von Werkzeugmaschinen bei einer Modernisierung größere Schläuche einsetzen, erfordert das häufig…
-
Mit 8-poligem M12-Anschluss
Not-Halt-Schalter
Georg Schlegel erweitert seine Baureihe Shortron Connect um drei neue Not-Halt-Geräte mit 8-poligen…
-
Schlüsselkomponente für IEC61800-5-2-konforme Antriebssysteme Sicherheitszertifizierte Drehgeber
Funktionale Sicherheit im Maschinenbau beginnt nicht im Antrieb, sondern am Sensor.
















