Durchdachte Funktionen der Kleinservoantriebe esiMot ermöglichen den autarken Betrieb oder eine einfache Anbindung an eine SPS mit oder ohne Feldbus. Dabei erfolgt die Ansteuerung entweder mit analoger ±10V Drehzahlvorgabe, durch Auswahl gespeicherter Fahrdaten über Digitaleingänge oder per Felbusschnittstelle für Profibus-DP oder CANopen nach DSP402. Die kompakten Antriebe werden für 24 bis 60VDC angeboten und liefern dabei von 0,22Nm bis 1,8Nm Nennmoment bei Drehzahlen zwischen 2.000 und 3.000Upm. Für den erweiterten Leistungsbedarf steht die Baureihe esiMot XL von 0,58kW bis 1,05kW Nennleistung zur Verfügung. Anwendungsorientierte Standard – E/As wie z.B. Endschalter oder \’Betriebsbereit\‘, aber auch ausgeklügelte Funktionen wie Trigger für schnelle Satzweiterschaltungen, Start mit Überwachung, Teach-In Funktion oder \’Tippen\‘-Eingänge zum direkten Verfahren integrieren viel Intelligenz direkt in den Antrieb. In der SPS-Version können bis zu 15 gespeicherte Fahrdatensätze den Betriebsarten Positionierung, Drehzahl- oder Drehmomentregler zugeordnet werden. Als Besonderheit lassen sich dabei mehrere Sätze ohne Zwischenstopp überschleifen und dadurch ein Fahrprofil mit unterschiedlichen Drehzahlen erzeugen. M-Funktionsausgänge zur Maschinensteuerung sind satzweise programmierbar. Kommunikation und Optionen Für störungssicheren Betrieb ist die Feldbus-Schnittstelle im esiMot galvanisch getrennt. Die in der Feldbusversion vorhandenen digitalen Ein- und Ausgänge sind neben den internen Funktionen als dezentrale E/As nutzbar und können über den Feldbus ausgelesen, bzw. aktiviert werden. Standardmäßig mit Inkrementalgebern ausgestattet gibt es die Antriebe für einfache Anwendungen auch mit kostengünstigen Hallschaltern. Ein Multiturnabsolutgeber steht als Option zur Verfügung. Damit haben die Antriebe 4.096 erfassbare Umdrehungen mit einer Auflösung von 4.096 Inkrementen pro Umdrehung. Software vereinfacht Einsatz In Rundtischanwendungen wird der unvermeidbare Geberüberlauf durch eine intelligente Softwareroutine abgefangen und verrechnent. Die optionale Haltebremse wird automatisch gemanaged, d.h. nach jeder Positionierung automatisch geschlossen und vor der nächsten geöffnet. Dieses Bremsmanagement steht auch – per Digitalausgang – für externe Bremsen zur Verfügung. Der Antrieb mit 4Q-Regelung kann auch aktiv bremsen – eine Ballastschaltung leitet dabei anfallende Bremsenergie in den integrierten Ballastwiderstand. Für explosionsgefähr-dete Bereiche gibt es Atex-taugliche Ausführungen nach Zonen 2 und 22. Die Inbetriebnahme-Software ServoLink kann neben der Einstellung aller Parameter im laufenden Prozess zur Diagnose betrieben werden. Dabei zeigt die Software E/A-Status, Betriebszustände, Motor- und Ballastauslastung. Außerdem bietet das Inbetriebnahmetool die Möglichkeit, direkt Fahrbefehle abzusetzen oder z.B. den Maschinennullpunkt zu teachen. Die integrierte Oszilloskopfunktion hilft bei der Regleroptimierung.
Dezentrale Kleinservoantriebe
Im Bereich der Kleinservoantriebe bis 500W bietet esitron die Baureihe esiMot an. Die Antriebe sind bürstenlos und zählen zu den dezentralen Servomotoren, d.h. Motor und Servoregler sind in einer kompakten Einheit zusammengefasst. Das intelligente All-in-one-Design bietet Vorteile gegenüber klassischen Lösungen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Funktionen Drehzahl- und Drehmomentregelung sowie Positionierung stehen dadurch direkt am Motor zur Verfügung. Die Verkabelung vereinfacht sich, und der sonst notwendige Platzbedarf im Schaltschrank entfällt.
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