Digitalmodule AS-i in IP20 und IP67: Automatisierungslösungen für mehr Effizienz im Unternehmen

Dass auch Nicht-AS-i-Anwender von der einfachen Handhabung und Installation profitieren, ist ein weiterer Pluspunkt. Entsprechende Schnittstellenmodule wie Gateways, Links oder Scanner machen es möglich. Damit vervollständigt der international tätige AS-Interface-Experte aus Mannheim sein Leistungsportfolio im Bereich der AS-i-Slaves. Die Möglichkeiten der Digitalmodule AS-i in IP20 und IP67 lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Den unterschiedlichen Anforderungen der Unternehmen an Gehäuse, Bauform und technische Spezifikationen steht eine Vielzahl an Ausführungen für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten gegenüber. Die anforderungsgerechten Lösungen veringern den Aufwand und reduzieren damit die Kosten. Digitalmodule AS-i in IP20 in Edelstahl- und Kunststoffgehäusen Die Digitalmodule in IP20 haben sich als robuste Schaltschranklösung im Edelstahlgehäuse bereits etabliert. Bei einer Breite von 50mm, einer Höhe von 120mm und einer Tiefe von 45 bzw. 90mm können diese Edelstahl­slaves in unterschiedlichsten Applikationen eingesetzt werden – verschiedene Varianten machen es möglich: – 4E/3A AB Relaismodul – 4E/4A Relaismodul Single Slave (auch mit einer Gehäusetiefe von 90mm) – 4E/4A AB Modul mit elektronischen Ausgängen – 8E AB Modul (auch mit einer Gehäusetiefe von 90mm) – 8A AB Modul Zusätzlich zu den Edelstahlvarianten stehen die digitalen E/A-Module jetzt auch in 22,5mm breiten Kunststoffgehäusen zur Verfügung. Diese sind mit vier bzw. acht Eingängen und dementsprechend mit vier oder acht digitalen Ausgängen ausgestattet. Die Versorgung der Ein- und Ausgänge erfolgt extern mit 24V. Digitalmodule AS-i in IP67 mit M12-Steckern Für den Einsatz im Feld hat Bihl+Wiedemann außerdem IP67-Varianten mit M12-Steckern entwickelt. Diese Module liegen in zwei Größen vor: – kleines Gehäuse, Varianten 4E, 4A und 4E/4A – großes Gehäuse, Varianten 8E, 8A und 4E/4A Die Eingangsspannung der Module selbst und der angeschlossenen Sensoren erfolgt direkt aus AS-i, während die Ausgänge ihre Leistung galvanisch getrennt aus einer Hilfsspannung heraus beziehen. Die M12-Schaltung steht als Single- oder Y-Schaltung zur Verfügung. Abhängig vom Modul erfolgt der Anschluss an AS-i und AUX über eine zweiadrige ungeschirmte AS-i-Profilleitung unter Verwendung der Durchdringungstechnik. Das heißt: Die Digitalmodule AS-i können ohne zusätzliche Anschlusskomponenten wie z.B. M12-Stecker über eine verpolsichere Flachleitung direkt angeschlossen werden. Daten und Energie laufen dabei auf einer Leitung. Die Durchdringungstechnik, auch Piercing genannt, sorgt für eine sichere Kontaktierung. Der Anschluss an AS-i und AUX über eine M12-Buchse ist aber ebenfalls möglich. Die Zustandsanzeige erfolgt, separat für jeden Ausgang, über eine 2-Farb-LED – Anzeige: der Status wird in Gelb angezeigt, Überlast in Rot. Lösungen, die passen Für jede Größe und Anlagenkonfiguration stehen heute Lösungen zur Verfügung, die mit den Safety- und Standard-E/A-Modulen erweiterbar sind. Nehmen wir das Beispiel einer großen, verzweigten Anlage. Immer komplexere und verzweigtere Anwendungen benötigen eine möglichst effiziente Kopplung sicherer Netze. Als eine kostengünstige Lösung eignet sich hier die sichere Querkommunikation der neuen AS-i Gateway-Generation mit integriertem Sicherheitsmonitor über Ethernet. Damit lassen sich bis zu 1.922 sichere Eingangssignale einsammeln sowie sichere Ausgänge zent­ral oder dezentral ansteuern. Die Geräte tauschen die Ein- und Ausgangsdaten aller Maschinen permanent und automatisch miteinander aus und stellen sie dem jeweiligen Programm zur Verfügung. Insgesamt können so bis zu 31 der neuen Gateways miteinander gekoppelt werden – ohne Leistungsverlust und ohne den Einsatz zusätzlicher Hardware. Die Gateways mit integriertem Sicherheitsmonitor und Anbindung zu den gängigen Automationssystemen eignen sich für mittelgroße Anlagen. Bis zu 62 sichere Signale pro Gerät lassen sich hier einsammeln und auswerten. Der Verdrahtungsaufwand ist dabei gering. Der Safety Basis Monitor mit abschaltbarem AS-i Master ist bei Anlagen ab drei sicheren Signalen sinnvoll. Durch die AS-i Power24V Technik kann auf das zusätzliche AS-i Netzteil verzichtet werden kann. Das Gerät verfügt über Meldeausgänge zur Kommunikation mit einer eventuell übergeordneten Steuerung und nicht über eine Feldbusschnittstelle. Das schmale IP20-Gehäuse besteht aus Kunststoff.