Die Anzahl von Datenschutzverletzungen steigt weiter an. Mehr als 3,9Mrd. Datensätze wurden seit 2013 als verloren oder gestohlen gemeldet. Trotzdem setzen viele Unternehmen nach wie vor auf Perimetersicherheit, um sich vor solchen Vorfällen zu schützen. Das sind Ergebnisse des dritten, jährlich erscheinenden Data Security Confidence Index von Gemalto. Im Rahmen der Erhebung wurden weltweit 1.100 IT-Entscheider befragt. Nicht weniger als 61% der Interviewten sind der Meinung, dass ihre Perimeter-Sicherheitssysteme wie z.B. Firewall, IDPS, AV oder Content Filter sich sehr gut dafür eignen, unautorisierte Nutzer vom Netzwerk fernzuhalten. Allerdings gehen 69% davon aus, dass Unternehmensdaten nicht mehr sicher sind, nachdem der Perimeterschutz per Hackerangriff umgangen wurde. Das bedeutet einen stetigen Anstieg um 66% im Jahr 2015 und 59% im Jahr zuvor. 66% gehen davon aus, dass unautorisierte User sich Zugang zum Netzwerk verschaffen könnten, während zwei von fünf (16%) erklärten, unautorisierte Benutzer könnten auf das gesamte Netzwerk zugreifen. In der aktuellen Studie erklärten 78% der IT-Entscheider, ihre Strategie angesichts großer bekanntgewordener Attacken angepasst zu haben. 86% der Befragten haben ihre Ausgaben rund um den Perimeterschutz erhöht.
Gemalto-Studie: Unternehmen nach Datenschutzvorfall oft machtlos
Gemalto GmbH
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