Nachvollziehbarkeit der Produktionsabläufe
In Branchen wie z.B. Pharma- und Medizintechnik gibt es heute gesetzliche Verpflichtungen zur vollständig nachvollziehbaren Dokumentation. In anderen Bereichen schützen sich Unternehmen dadurch gegenüber Regressansprüchen und Reklamationen, indem sie genau nachweisen können, dass Vorgaben des Qualitätsmanagements eingehalten wurden. Je nach Branche ist daher teils ein Zugriff von über zehn Jahren auf Produktionsdaten zu gewährleisten. Dadurch entsteht der Bedarf nach einer längerfristigen Speicherung und Archivierung von sehr umfangreichen Datenbeständen. Neben der Nachvollziehbarkeit sprechen auch die Potenziale der Qualitätssicherung und der kontinuierlichen Optimierung für eine umfassende Dokumentation.
Verstärkte Standardisierung
Ein wesentlicher Trend zur Sicherung einer gleichbleibend hohen Fertigungsqualität ist die Standardisierung der Prozesse. Standardisierte Abläufe ermöglichen ein hohes Maß an Benutzerführung durch Mensch-Technik-Systeme, um auch weniger qualifizierte Nutzer effizient in die Prozesse einzubinden. Neben der Standardisierung der Abläufe innerhalb der Unternehmen wird für die Zukunft auch eine verstärkte Standardisierung der Kommunikationsschnittstellen zwischen Maschinen, Anlagen und übergeordneten Systemen wie Scada und MES erwartet.
Sicherheit hat höchsten Stellenwert
Eine sichere und zuverlässige IT-Infrastruktur wird immer wichtiger, um Ausfall- und Stillstandzeiten zu vermeiden und um eine optimale Planbarkeit zu gewährleisten – vor allem, wenn die Produktionsplanung sehr zeitkritisch berechnet ist (Just-in-Time-Produktion). Eine wesentliche Herausforderung ergibt sich zusätzlich durch die zunehmende Öffnung der Produktionsnetzwerke. Eine sichere IT-Infrastruktur umfasst daher u.a. die Sicherheit gegenüber Angriffen von außen, die Systemstabilität und Wiederherstellungsmöglichkeiten der IT bei Systemausfällen.
















