Die kompakte E/A-Generation S-Dias wird um die dazu passende CPU im Miniformat ergänzt: die CP 111. Diese bietet: ein 800MHz EDGE2 Technology-Prozessor mit geringer Verlustleistung samt tauschbarer microSD Karte, nullspannungssicherem RAM, 256 MB DDR3 Arbeitsspeicher, Echtzeituhr sowie eine USB-Device-, eine Ethernet- und zwei Varan-Bus-Schnittstellen. Das Power Supply Modul PS 101 erweitert die leistungsstarke Hutschienen-CPU um eine Pufferbatterie, eine USB-Host- und eine CAN-Bus-Schnittstelle. Die CP 111 eignet sich für Ein- und Mehr-CPU-Konzepte und kann somit sowohl bei einfachen als auch bei komplexen und sehr schnellen Regelungs- und Motion-Aufgaben eingesetzt werden. Kommuniziert wird über das Echtzeit-Ethernetsystem Varan mit einer Busgeschwindigkeit von 100Mbit/s. Neben den digitalen Eingangs- und Ausgangsmodulen sind nun auch analoge E/A- und Mischmodule verfügbar. Ebenfalls neu sind Spezialmodule für Thermoelemente, Achspositionierung, Stromregelung und Messtechnik. Dazu kommen Transsonarmodule für Wegmesssysteme und verschiedene Klemm- bzw. Potenzialverteilermodule. Safety ist vollintegriert und bereits TÜV-zertifiziert.
Jetzt auch in SFC programmieren
Die Entwicklungsplattform Lasal unterstützt nun auch die SFC-Programmierung. Sequential Function Chart (SFC), zu deutsch Ablaufsprache (AS) oder auch Schrittkettenprogrammierung, ist eine der fünf genormten Programmiersprachen laut IEC61131-3. Die grafische Ablaufsprache eignet sich besonders für Maschinen- und Prozessabläufe, die sich zyklisch wiederholen. So z.B. vor allem für komplexere prozessorientierte Anwendungen, da durch die grafische Darstellung der Ablauf übersichtlich angezeigt wird und dadurch weniger Code eingesehen werden muss als bei anderen Sprachen.
Panels und Industrie-PCs
Das ETV 1991 ist ein 19\“ Control Panel mit Intel Atom Prozessortechnologie und bietet viel Rechenpower bei geringer Stromaufnahme. Über das Film-Glass Touch-Display können Prozessdaten und Parameter komfortabel eingeben werden. Ein internes 1GB CompactFlash dient als Speichermedium für Betriebssystem, Anwendung und Daten. Für die Kommunikation in harter Echtzeit sorgt der Ethernetbus Varan. In der Standardausführung stehen neben zwei Varan-, zwei Ethernet-, eine CAN-Bus- und zwei USB2.0-Schnittstellen zur Verfügung. Der Industrie-PC \’C-IPC\‘ ist jetzt auch mit einem Intel Celeron M Prozessor erhältlich. Für den Anwender bedeutet das eine hohe Rechenleistung bei geringer Stromaufnahme und moderater Wärmeentwicklung. Eine Vielzahl an Schnittstellen steht standardmäßig zur Verfügung: 2 x Ethernet, 2 x Varan, 2 x CAN, RS 232/ RS485/ RS422, USB, S-DVI und VGA. Durch verschiedene Erweiterungskarten lässt sich der C-IPC flexibel aufrüsten: Varan, Ethernet, LPT oder RS232/ RS485/ TTY/ Multidrop Bus. Als Speicher für Betriebssystem und anwenderspezifische Daten werden zwei Compact-Flash-Karten (bis 8GB) verwendet.
Dieser Beitrag wurde nach Informationen der Firma Sigmatek erstellt.
















