Xlet-Anzeige

Während der Übersetzung hat der Anwender stets einen guten Überblick über die zu übersetzenden Xlets (siehe Abb. 1). IXLate bietet verschiedene Sortier-, Filter- und Suchfunktionen, um bestimmte Xlets schnell zu lokalisieren. Der Bearbeitungsstatus eines Xlets wird farblich dargestellt, sodass beispielsweise noch nicht übersetzte Xlets auf einen Blick erkannt werden. Bei der Definition von Übersetzungsregeln gibt es eine Preview-Funktion, mit der überprüft werden kann, ob z.B. ein Regulärer Ausdruck den erwünschten Effekt nach sich zieht (siehe Abb. 2).

Modularer Aufbau

IXLate wurde als Gesamtsystem explizit für die Bearbeitung von S7-Projekten entwickelt. Trotzdem wurde von Beginn an auf eine komponenten-orientierte Architektur gesetzt. Das Kernprogramm von IXLate ist daher universell einsetzbar, die Anbindung an das Zielsystem wird durch sog. Extraktor- und Parserkomponenten erledigt. Durch Austausch dieser Module kann IXLate also auch leicht auf Systeme anderer Hersteller angepasst werden. Für die Demoversion wurde beispielsweise ein Extraktor und Parser für Excel-Dateien entwickelt.

Gute Planung hilft

Zurück zur S7: Ein produktives S7-Projekt enthält üblicherweise einige zehntausend Texte und Symbole die übersetzt werden sollen. Aufgrund der Eigenarten der Siemens S7-Software ist es ein verhältnismäßig aufwendiger und langwieriger Prozess, diese Daten aus einem S7-Projekt zu extrahieren, nach der Übersetzung zu generieren und erneut zu importieren, auch wenn die genannten Abläufe bei IXLate automatisiert sind. Ein Turnaround-Zyklus lässt sich daher nicht \’mal eben\‘ erledigen. Man sollte sich entsprechend Zeit nehmen und zunächst auf einen Meilenstein hin arbeiten, bevor man an die Übersetzung geht. Da IXLate auch die Lokalisierung von Quellcode erlaubt, muss in diesem Bereich besonders sorgfältig gearbeitet werden, damit es später nicht zu Fehlfunktionen der neu generierten Software kommt. IXLate unternimmt zwar einige Klimmzüge um die Konsistenz vor und nach der Übersetzung der Software zu überprüfen, eine hundertprozentige Sicherheit gibt es hier jedoch nicht. Der Benutzer hat über den Simatic-Manager aber zusätzlich die Möglichkeit, einen Vorher-/Nachher-Vergleich auf Maschinencode-Basis durchzuführen und so die Gleichheit der Software sicher zu stellen. Um dies zu ermöglichen und um generell eine korrekte Anbindung von IXLate zum Simatic-Manager zu gewährleisten, muss dieser vom Benutzer entsprechend parametriert werden. Hierzu gibt es bei der insite GmbH weitreichende Erfahrung und die richtigen Einstellungen sind dokumentiert.

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