Mit dem Multi-Spectral-Dynamic-Imaging(MSX)-Verfahren wird eine neue Hightech-Funktion eingeführt, die für äußerst detailreiche Wärmebilder in Echtzeit sorgt und die Struktur eines Wärmebildes deutlich verbessert. Dank der neuen Technik lassen sich detaillierte Analysen durchführen und Bewertungen im Bruchteil einer Sekunde abgeben. MSX fügt direkt in Echtzeit in der Kamera Bilddetails einer Digitalkamera in Wärmebild-Videodaten und Standbilder ein. Somit sehen Wärmebilder schärfer aus und mögliche Lösungen lassen sich schneller erkennen. Der Anwender kann die Ergebnisse direkt auf dem Touchscreen der Kamera sehen und nicht erst später am Rechner. In folgenden Wärmebildkameras ist die Technik integriert: T440, T440bx, T640 und T640bx. Die MSX-Technologie kann auch bei älteren Kameras nachträglich am PC angewendet werden. Ergonomie und Sofortberichte Zudem stellt Flir die neue Wärmebildkamera-Serie T400 vor. Die 880g leichten Modelle verbinden Ergonomie mit einer sehr guten Bildqualität (320×240 Pixeln Auflösung) und einer thermischen Empfindlichkeit von 45mK. Die Kamera besitzt eine neigbare Objektiveinheit, sodass sich Messungen und Bilder der Objekte aus allen Winkeln aufnehmen lassen, und das in einer bequemen Position. Die T400-Serie gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: T420 und T440. Die T440 misst Temperaturen zwischen -20 und +1.200°C und hat einen achtfachen Digitalzoom. Sowohl auf dem Wärmebild als auch auf dem Tageslichtbild lassen sich relevante Bereiche durch einfaches Skizzieren auf dem Touchscreen hervorheben. Die Tageslichtbilder können bei allen Umgebungsbedingungen als Referenz zum Wärmebild verwendet werden. Mittels eines Tastendrucks lassen sich Wärme- und Tageslichtbilder gleichzeitig abspeichern. Dank einer LED-Leuchte können auch in extrem dunkler Umgebung noch Tageslichtbilder aufgenommen werden. Mittels eingebauter Wi-Fi-Schnittstelle ist es möglich, Smartphones oder Tablet-PCs für die drahtlose Bildübertragung oder Fernbedienung der Kamera zu nutzen. Mithilfe der Meterlink-Funktion werden über Bluetooth Daten von externen Messinstrumenten zum Wärmebild gespeichert. Wärmebildkamera mit stufenlosem Autofokus Die Wärmebildkameras T620/T640 wurden bereits im Jahr 2011 eingeführt. Für Anwender, die die hohe Bildqualität (640×480 Pixeln) der T620/T640 nicht benötigen, aber dennoch mit den meisten Funktionen der beiden Kameras arbeiten wollen, präsentiert Flir nun die T600. Genau wie ihre beiden Schwestermodelle verfügt sie über eine neigbare Objektiveinheit. Die Auflösung beträgt 480×360 Pixeln, der Messbereich liegt zwischen -40 und +650°C. Mit der Funktion \’Skizzieren auf dem Bild\‘ lässt sich auf einem gespeicherten Bild der Problembereich auf dem Wärme- wie auch auf dem Tageslichtbild genau kennzeichnen. Und zwar direkt auf dem Touchscreen der Kamera. Die gemachten Skizzen erscheinen automatisch im Bericht. Eine Lösung mit zwei Digitalkameras ermöglicht zudem einen stufenlosen Autofokus für die Wärmebilder. Dieser macht die T640 zur ersten vollautomatischen Wärmebildkamera auf dem Markt. HD-Wärmebilder mit 1.280×1.024 Pixeln Die Wärmekamera SC8400 ist mit einem gekühlten Indiumantimonid-Detektor (InSb) ausgestattet, der gestochen scharfe Wärmebilder mit einer Auflösung von 1.280×1.024 Pixeln liefert. Anwender, die keine so hohe Bildauflösung benötigen, können sich für die Serie SC6000 entscheiden, deren Wärmebilder 640×512 Bildpunkte bieten. Beide Kameras differenzieren Temperaturunterschiede von weniger als 25mK (typisch 18mK) und messen Temperaturen bis +3.000°C. Mit dem \’Lock-In-Prozess\‘ können darüber hinaus Temperaturunterschiede von nur 1mK sichtbar gemacht werden. Durch die hohe Messgenauigkeit von +/-1°C oder +/-1% entstehen hochgenaue Messungen. Die SC8000 Serie verfügt über eine einstellbare Bildwiederholfrequenz von bis zu 100Hz im Vollbildmodus. Die Kameras der SC6000 Serie erreichen im Vollbildmodus eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 125Hz. Alle Modelle dieser Baureihen können Infrarotbilder mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3.000Hz im Teilbildmodus generieren. Zudem lassen sich durch \’Superframing\‘ thermische Daten von bis zu vier anwenderseitig festgelegten Temperaturmessbereichen nacheinander mit entsprechend unterschiedlichen Bildintegrationszeiten in einem rollierenden Verfahren erfassen. Diese Bildrohdatensequenzen werden dann in eine einzige Echtzeit-Datensequenz zusammengeführt, der alle vier Temperaturmessbereiche überlappend abdeckt und damit den Dynamikbereich effektiv von 14 auf bis zu 16Bit erweitert. SENSOR+TEST Halle 11 Stand 115
Time for a change Thermografie-Kameras ermöglichen extrem detailreiche Wärmebilder
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