ZVEI: Elektroindustrie-Exporte ziehen stark an

Der deutsche Elektro-Außenhandel hat im September 2014 mit hohem Zuwachs überrascht, so der ZVEI. Die Branchenausfuhren kamen auf 14,6Mrd.E und übertrafen den Vorjahresstand um 9,8%. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Produkte nach Deutschland beliefen sich auf 12,7Mrd.E, 10,9% höher als 2013. \“Sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen handelt es sich um die bisher höchsten Monatswerte überhaupt\“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann. In den ersten drei Quartalen summierten sich die Ausfuhren auf 122Mrd.E, die Einfuhren auf 105,1Mrd.E. Gegenüber 2013 legten sie um 3,7 bzw. 5,9% zu. Die Elektroausfuhren in die Industrieländer liegen mit 9,5Mrd.E im September 9,2% höher als 2013. Die Exporte in die USA legten um 8,8% zu, Ausfuhren nach Großbritannien um 20,2%. Die Ausfuhren in die Eurozone kamen im September auf 4,7Mrd.E und übertrafen das Vorjahresniveau um 6,5%. Mit 5Mrd.E lagen die Ausfuhren in die Schwellenländer um 10,8% über Vorjahr. Die Exporte nach China nahmen um 25% zu. Damit sei China erneut das größte Abnehmerland vor den USA und Frankreich, so Gontermann. In die Länder Polen und Ungarn konnten die Branchenausfuhren um 27,5% bzw. 23,1% gesteigert werden. Rückgänge gab es im Exportgeschäft mit Russland (-21,8%), der Türkei (-8,9%), Indien (-0,5%) und Brasilien (-11,4%).