Mehr Kontrolle, weniger aufwändig, effizienter

Durch den Umstieg auf Zenon konnte Fraport nicht nur die gesamte GFA zentralisieren, sondern auch die betriebliche Effizienz erheblich steigern. Anpassungen an Visualisierungen oder Anlagenstrukturen sind nun intern durchführbar – unabhängig von Dienstleistern. Dies spart Kosten, beschleunigt Projektzyklen und reduziert Reaktionszeiten im Störfall. Auch die Integration neuer Terminalbereiche kann unkompliziert erfolgen.

Ein wesentlicher Vorteil: Zenon ermöglicht durch die übersichtliche Darstellung aller Zustände und Prozesse eine deutlich verbesserte Betriebsüberwachung. Fehlerquellen lassen sich frühzeitig erkennen und schnell beheben. „Das Projekt hat zu einer deutlichen Modernisierung und Vereinfachung der Systemlandschaft geführt. Durch die Einführung von Zenon konnte die vorher bestehende Fragmentierung mehrerer Einzelsysteme aufgelöst und durch eine zentrale, integrierte Lösung ersetzt werden“, sagt Spitzbart. „Die Plattform ist zudem beliebig erweiterbar – auch zukünftige Funktionalitäten lassen sich nahtlos einbinden“, ergänzt Fuchs.

Mehr als geplant erreicht

Ursprünglich als reine Visualisierung gedacht, übernimmt Zenon heute zusätzliche Aufgaben: Steuerung von Weichen, Ansteuerung von Lesestellen und Kontrolle zusätzlicher Komponenten. Auch Predictive-Maintenance-Konzepte lassen sich künftig integrieren. Die Plattform ist damit weit mehr als eine HMI. Es bildet das digitale Rückgrat der GFA-Überwachung und wird nach der Fertigstellung des Terminals 3 auch dieses visualisieren

` Gesamtlänge der Gepäckförderanlage: ca. 81km mit Inbetriebnahme Terminal 3 rund 100 km

` 1,37 Millionen Tags, 61 Unterprojekte, 160 Treiber, 680 SPS-Steuerungen

` Zentrale, einheitliche Visualisierung aller Anlagenteile

` Deutlich geringerer Wartungsaufwand

` Hohe Flexibilität bei Erweiterungen und Modernisierungen

` Unabhängigkeit von externen Dienstleistern

` Schnelle Reaktion auf Störungen und Änderungsanforderungen

` Zukunftssichere Plattform für weitere Bauprojekte (z.B. Terminal 3)

` Individuelle Anpassung an die Bedürfnisse des Bedienpersonals

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