Die Arbeitnehmer in Deutschland müssten sich im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung auf große Veränderungen einstellen, stünden dem Einsatz von neuen Technologien aber offen gegenüber. Statt darin eine Bedrohung für ihren Job zu sehen, hätten die Beschäftigten vor allem die Vorteile solcher Technologien im Arbeitsalltag im Blick. Allerdings seien sich die Arbeitnehmer auch bewusst, dass sie nur dann von der Digitalisierung profitieren, wenn sie sich im Beruf stetig weiterqualifizieren und kontinuierlich neue Kompetenzen aufbauen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Accenture, für die mehr als 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland zu den Veränderungen im Beruf durch neue Technologien befragt wurden. Demnach sind 84% der Befragten der Ansicht, dass sich der Einsatz von neuen Technologien positiv auf ihre Arbeit auswirken wird. Weltweit sagen mehr als zwei Drittel der Arbeitnehmer, dass Technologien wie Roboter, Datenanalytik und künstliche Intelligenz ihnen dabei helfen werden, effizienter zu arbeiten (74%), neue Fähigkeiten zu erlernen (73%) und insgesamt die Qualität ihrer Arbeit zu steigern (66%). 85% erwarten, dass zumindest einzelne Aspekte ihrer Arbeit innerhalb der nächsten fünf Jahre automatisiert werden. 53% der hierzulande Befragten gaben an, dass das regelmäßige Erlernen neuer Fähigkeiten für sie entscheidend ist, um mit den Veränderungen im Arbeitsalltag Schritt zu halten. Laut einer Prognose von Accenture würde die Zahl der insgesamt durch Automatisierung und Digitalisierung bedrohten Arbeitsplätze hierzulande von 15 auf 10% fallen, wenn relevante Fähigkeiten doppelt so schnell wie heute vermittelt würden. Allerdings würden 47% der deutschen Arbeitnehmer heute nicht wissen, welche Kompetenzen in ihrem Beruf in fünf Jahren gefragt sind. Knapp ein Drittel gab an, im Beruf keine oder nur unzureichende Möglichkeiten zur Weiterbildung zu haben. Lediglich 21% der Arbeitnehmer schätzen das Weiterbildungsangebot an ihrem Arbeitsplatz als hervorragend ein. Grafiken aus der Studie finden Sie auf der nächsten Seite des Newsletters.
Accenture: Weiterqualifizierung entscheidet über Digitalisierungserfolg
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