
Viele Industrie-4.0-Anwendungen benötigen eine modulare Verbindungtechnik für eine schnelle Bereitstellung und Neukonfiguration. Bei diesen Systemen werden häufig alte Geräte mit neuen Designs kombiniert. Sie verwenden industrielles Highspeed-Ethernet und andere Protokolle, die Interoperabilität und hohe Verfügbarkeit erfordern. Sogenannte registrierte Steckbuchsen (RJ) sind in älteren Geräten üblich. Sie bieten achtpolige RJ45-Stecker mit acht Kontakten (8P8C) für grundlegende Ethernet-Verbindungen.
Industrie-4.0-Systeme erfordern eine höhere Verbindungsdichte und Flexibilität. Die ix-Steckverbinder sind nicht nur 75 Prozent kleiner als RJ45-Lösungen, sondern ermöglichen auch eine parallele Montage im Raster von 10mm. Sechs ix-Steckverbinder passen auf die gleiche Leiterplattenfläche wie drei RJ45-Steckverbinder.

Widerstandsfähig und stabil
Die IEC61076-3-124 enthält die Spezifikationen für die Abmessungen, die mechanischen und elektrischen Eigenschaften, die Übertragungseigenschaften und die Umweltanforderungen für ix-Steckverbinder. Die ix-Steckverbinder von Hirose gehen darüber hinaus und erfüllen die Anforderungen von JIS E4031, dem japanischen Industriestandard für Schock- und Vibrationstests von Schienenfahrzeug-Ausrüstungen. Sie entsprechen auch dem Kamera-Schnittstellenstandard GigE Vision, der die Verwendung von Gigabit-Ethernet für die schnelle Bildübertragung mit sehr langen und kostengünstigen Standardkabeln unterstützt. Ihre Hochstromkontakte unterstützen den Einsatz von Power over Ethernet (PoE) und PoE+-Anwendungen gemäß IEEE802.3af und IEEE802.3at. IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen
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Konzipiert für die Industrie
Das ix-Steckverbindersystem wurde von Anfang an für industrielle Anwendungen konzipiert, während der RJ45-Steckverbinder ursprünglich für Telekommunikationsgeräte für Privat- und Geschäftskunden entwickelt und für den Einsatz in industriellen Umgebungen angepasst wurde. So verfügen ix-Steckverbinder über zwei einrastende Verriegelungshaken aus Metall, die sowohl eine haptische als auch eine akustische Rückmeldung über eine sichere Verbindung zwischen Stecker und Buchse geben. Industrielle RJ45-Steckverbinder haben nur einen einzelnen Verriegelungshaken.
Robuste Sockelkonstruktion
Die Gehäusekonstruktion der ix-Steckverbindersockel ist mechanisch robust und verbessert die EMV-Performance. Diese Sockel haben fünf durchgehende Haltelaschen, zwei auf jeder Seite und eine auf der Rückseite zwischen den beiden Signalkontakten, während RJ45-Stecker nur drei Laschen haben. Die Laschen der ix-Buchsen sind außerdem robuster. Wenn sie mit der Leiterplatte verlötet sind, schützen die ix-Buchsenlaschen die Signalkontakte vor Belastungen, wenn ein Stecker gesteckt oder getrennt wird. Sie erhöhen auch die Stoß- und Vibrationsfestigkeit des Sockels. Die verlöteten Laschen sind direkt mit der Masse auf der Leiterplatte verbunden, was den EMI-Schutz erhöht.















