Die Studie ‚Technologische Souveränität‘ des VDE analysiert anhand der Wertschöpfungskette des Technologiefelds KI in der Automatisierung und der Schlüsseltechnologie 5G, welche Schritte Politik und Wirtschaft jetzt gehen müssen, um bei der Digitalisierung aufzuholen. Derzeit haben die USA und China die Nase vorn im B2C-Bereich. Beide Länder investieren zudem in die Forschung für künstliche Intelligenz. Noch punkte Deutschland mit seiner Vorreiterrolle in der industriellen Produktions- und Automatisierungstechnik, aber diese Position bröckele bereits in den Bereichen Automobil und industrielle KI, weil die Investitionen im Vergleich zur Konkurrenz zu gering seien: Laut VDE Tec Report sehen 28% der befragten Mitglieder China, Japan und Südkorea bei Industrie 4.0 vor Deutschland. Die Studienautoren formulieren konkrete Handlungsempfehlungen für das zentrale Technologiefeld der Informations- und Kommunikationstechnik. Zugleich stellen die Fachleute Bezüge zu anderen existenziellen Feldern her. „Politik und Wirtschaft müssen ihre Anstrengungen gleichermaßen vervielfachen. Um unsere technologische Souveränität zurückzugewinnen bzw. auszubauen, sind auch massive Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie für die Forschung in Deutschland notwendig“, sagt VDE-Präsident Dr. Gunther Kegel. Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung sei zudem die Kompetenz in der Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie sowie die Kompetenz in der Softwareentwicklung.
5G, Mikroelektronik und KI entscheiden über Zukunft Deutschlands
VDE Verband der Elektrotechnik
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