1, 2, 3… sicher?

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Drahtlose Netzwerke in Industrieumgebungen ähneln dem WLAN in Unternehmen und im privaten Bereich. Der größte Unterschied: IWLAN kommt unter extremen Bedingungen in Fabrikhallen zum Einsatz und muss daher deutlich robuster und widerstandsfähiger sein. Sehr hohe sowie sehr niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und starke Vibrationen dürfen das Industrie-LAN nicht beeinflussen.

Herausforderungen und Vorteile von IWLAN

Darüber hinaus ist ein zuverlässiges drahtloses Netzwerk in industriellen Umgebungen häufig deutlich kritischer als in anderen Unternehmen – insbesondere, wenn Prozess- und Sicherheitskontrollen darüber ausgeführt werden. Neueste WLAN-Standards bieten zwar Funktionen, die die Effizienz und Zuverlässigkeit der Signale steigern, aber dennoch ist die ständige Überwachung der drahtlosen Verbindungen sowie der zugrundeliegenden Infrastrukturen von essenzieller Bedeutung. Nur so lassen sich zeitnah fehlerhafte Verbindungen erkennen und Probleme beheben. Ist dies gewährleistet, bietet die Integration von IWLAN viele Möglichkeiten. Für mehr Flexibilität lassen sich z.B. mobile Endgeräte verbinden. Techniker können über ihr Smartphone oder Tablet auf Produktionsdaten zurückgreifen oder sogar mit beweglichen Maschinenteilen kommunizieren. Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz verschiedener gängiger Industrieprotokolle wie Profinet, SafetyBridge, Modbus TCP/IP, über die eine Kommunikation möglich ist.

Mit einem geeigneten Monitoring-Tool lassen sich IWLANs einfach, sicher und zuverlässig überwachen. Die folgenden Tipps erleichtern den Einstieg in das Monitoring von Industrie-LANs:

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1. Drahtlose Netzwerkgeräte überwachen

Router, Access Points, Switches und andere Netzwerkgeräte sollten rund um die Uhr überwacht werden. Viele Netzwerkgeräte bieten SNMP-Funktionen und/oder eine REST-API, über die Statusinformationen abgerufen werden können. Diese Informationen dienen als Basis für Benachrichtigungen, wenn beispielsweise die Hardware ausgefallen ist. Darüber hinaus bieten viele Hersteller mittlerweile integrierte Tools an, die die Verantwortlichen über den Status der jeweiligen Geräteverbindung informieren.

2. Monitoring von angeschlossenen Geräten

Sind die verbundenen Geräte erreichbar? Bereits dieser Test kann Aufschluss über den Zustand des IWLAN geben. Ein einfacher Ping kann schon ausreichen: Antwortet ein Gerät nicht auf einen Ping, könnte es eine Fehlfunktion haben – oder dies könnte sogar ein Hinweis darauf sein, dass das drahtlose Netzwerk ausgefallen ist.

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