Mit welchen Auswirkungen auf das Geschäft rechnen Sie durch die spezifische Lösungskompetenz? Wie sehen Sie das Verhältnis zum Komponentengeschäft?

Zöller: Unser Lösungsansatz soll für das Geschäft das Sahnehäubchen sein. Neben dem zusätzlichen Umsatz geht es natürlich auch darum, unsere Kompetenz zu zeigen. Dann können wir das Thema auch als Türöffner nutzen. Denn durch die passenden Applikationen lernen wir unsere Kunden und deren Bedürfnisse so gut kennen, dass wir im Dialog auch unser gesamtes Portfolio ansprechen können. Gerne nehmen wir sie dann mit nach Japan und besprechen direkt vor Ort in unseren Werken, wie wir sie mit der ganzen Bandbreite unseres Automatisierungsangebotes unterstützen können.

Mitsubishi Electric ist in der japanischen Heimat Automatisierungsmarktführer.

Zöller: Richtig. Und deshalb müssen wir uns im Dialog mit den Big Playern der jeweiligen Zielsegmente auch nicht verstecken, sondern können mit dem Mutterkonzern im Rücken auf Augenhöhe agieren. Dieser Austausch mit Europa liegt unseren japanischen Kollegen auch sehr am Herzen. Mit unserem Lösungskonzept und dem dahinter stehenden Anspruch gibt es jetzt einen roten Faden dafür, der auch aus japanischer Perspektive hoch interessant ist. Umgekehrt kommen auch Experten aus dem Mutterkonzern nach Deutschland, um uns mit den Anforderungen des europäischen Marktes und unseren Lösungskonzepten zu unterstützen und die Kommunikation zwischen Deutschland und Japan zu verbessern.

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