Und wie bilden Sie diesen Lösungsansatz in der eigenen Organisation ab?

Zöller: Das läuft über eine mehrstufige Vertriebsorganisation: In der ersten Stufe gibt es den klassischen Vertriebsmann, der in der zweiten Stufe von einem Lösungsexperten mit technischem Backup unterstützt wird. Kommt es zu einem Auftrag, geht der Staffelstab dann an ein Projektteam weiter. Diese Zusammenarbeit haben wir genau sondiert und die Prozesse sauber aufgesetzt, so dass wir unseren Mitsubishi Electric Footprint in den realisierten Anlagen umfänglich abbilden können. Einen solchen Ansatz kenne ich von keinem Marktbegleiter, doch der Erfolg spricht für sich. Zukünftig werden wir hier noch viel aktiver.

Was heißt das konkret?

Zöller: Die Robotik wird in vielen Branchen immer wichtiger, so auch im Bereich Life Science. Deshalb wollen wir z.B. unseren Lösungsansatz auch auf den Bereich der Laborautomatisierung erweitern. Dafür etablieren wir gerade ein eigenes Projektteam, das ab Mitte des Jahres einsatzbereit sein soll.

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Wie ist die Wahrnehmung auf Kundenseite?

Zöller: Unsere Kunden freuen sich über den spitz formulierten Lösungsansatz. Denn sie haben zu oft von Lieferanten gehört: Wir können alles! Doch diese Ansage pauschal in verschiedenen Umfeldern abzugeben, kann realistisch betrachtet ja gar nicht der Wahrheit entsprechen. Deswegen finde ich solche Aussagen unseriös.

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