Die Auflösung ist bei den verschiedenen Modellen unterschiedlich und erreicht bis zu 5Megapixel bei monochromen Bildsensoren und 2Megapixel bei farbigen Bildsensoren. Durch diese neuen Sensoroptionen eignen sich die Kameras z.B. für die Erkennung kleiner Mängel, die eine Bilderfassung mit höherer Auflösung erfordern. Außerdem sind sie für die Farbbildverarbeitung wie die LED-Validierung elektronischer Geräte einsetzbar. Digitalleitungen ermöglichen die Kommunikation mit der Kamera über gängige Bussysteme wie z.B. RS-232 oder TCP/IP, wodurch die Kamera sowie auch die Beleuchtung dynamisch gesteuert oder auch synchronisiert werden kann. Das ist vor allem dann nützlich, wenn auf externe Trigger reagiert werden soll. Damit können die Systeme mit Förderbändern, Mechanismen für die Teilesortierung oder auch speicherprogrammierbaren Steuerungen vernetzt werden. Durch den integrierten VGA-Anschluss kann die Inspektion auch direkt mit einem Monitor, ohne den Einsatz eines externen Computers visualisiert werden. Zwei Möglichkeiten: Konfigurieren oder Programmieren? Um den Programmcode für die Smart-Camera zu entwickeln, gibt es zwei verschiedene Ansätze, wobei der Code einfach vervielfältigt und somit für mehrere Zielsysteme genutzt werden kann. Nach dem Entwickeln wird der Programmcode auf die Kamera übertragen. Das Echtzeitbetriebssystem garantiert einen autarken Programmablauf mit absolutem Determinismus, sodass kein zusätzlicher Rechner für die Steuerung notwendig ist, sondern lediglich für die Entwicklung. Durch die einheitliche Programmierweise kann schon vorhandener Programmcode aus bestehenden Applikationen weiterverwendet werden, ohne dass Anpassungen nötig sind. Der erste Ansatz mit der Software NI Vision Builder for Automated Inspection (AI) 2011 – die im Lieferumfang enthalten ist – bietet eine menügesteuerte und interaktive Oberfläche, mit der die verschiedenen Schritte der Reihe nachkonfiguriert werden können. Mit Schritten für die Erfassung von Bildern, Bildverarbeitungsalgorithmen und die Kommunikation der Resultate über die I/O oder industriellen Kommunikationsnetzwerke ist schnell eine optische Inspektion realisiert. Dies kann mit der Parametrierung von Trigger und Beleuchtung oder der Erstellung von benutzerdefinierten Oberflächen erweitert werden, sodass sich auch komplexe Anwendungen erstellen lassen. Die zweite Möglichkeit besteht darin, mit der grafischen Programmierumgebung NI LabView und dem NI Vision Development Module eigene Programme zu schreiben und damit auch die Funktionalität mit weiterer Hardware zu kombinieren. Aber auch hier ist der Anwender nicht auf sich allein gestellt, denn die Installation der nötigen Software bringt viele Beispiele, die als Grundlage für individuelle Programme genutzt werden können, mit. Zu den neuen Funktionen des NI Vision Development Module 2011 zählen neue Kalibrierwerkzeuge die es erlauben, einzelne Parameter zu speichern, sodass diese später wiederverwendet werden können. Aber auch bestehende Funktionen wie z.B. die Decodierung von Data-Matrix-Code wurden weiter verbessert. Fazit Durch den Intel Atom Prozessor, größeren Speicher auf der Kamera sowie neuen hochauflösenden CCD-Bildsensoren bis 5Megapixeln können nun Anwendungen realisiert werden, mit denen bisherige Systeme an ihre Grenzen gestoßen sind. Grafische Werkzeuge verhelfen dem Anwender dazu, schnell und einfach Bildverarbeitungsprogramme zu erstellen. Zusätzlich erschließen sich neue Einsatzgebiete dank der kompakten Bauform und der Schutzart nach IP67. Hannover Messe 2012 Halle 9 Stand G28
Sieben auf einen Streich Smart Cameras mit Intel Atom Prozessor für raue Umgebungen
National Instruments erweitert seine Smart-Camera-Produktfamilie um sieben neue Modelle. Diese sind mit einem 1,6GHz Intel Atom Prozessor ausgestattet und verfügen damit über die vierfache Verarbeitungsleistung der bisherigen Smart-Cameras. Außerdem sind die neuen Produkte in Schutzart IP67, die eine Tauchtiefe von bis zu 1m ermöglicht.
National Instruments Germany GmbH
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