Induktiver Wegsensor überwacht thermische Gehäusedehnungen

Der HEP-100 Wegsensor eignet sich zur Messung der Gehäusedehnung an Gas- und Dampfturbinen.
Der HEP-100 Wegsensor eignet sich zur Messung der Gehäusedehnung an Gas- und Dampfturbinen.Bild: Avibia GmbH

Avibia erweitert sein Portfolio zur Schwingungs- und Zustandsüberwachung um den induktiven Wegsensor HEP-100 von MC-Monitoring. Der Sensor wurde speziell für die Überwachung thermischer Gehäusedehnungen an Gas- und Dampfturbinen sowie weiteren rotierenden Maschinen entwickelt. Er arbeitet nach dem LVDT-Prinzip (Linear Variable Differential Transformer) und erfasst Wegänderungen berührungslos mit hoher Langzeitstabilität. Dank integrierter Signalaufbereitung stellt er ein standardisiertes 4-20mA-Ausgangssignal bereit und lässt sich ohne zusätzliche Elektronik direkt an SPS-, DCS- oder Scada-Systeme anbinden. Der Sensor deckt Messbereiche bis 50mm ab; eine Variante mit 100mm Messbereich ist angekündigt. Anwender können zwischen steigender und fallender Kennlinie wählen. Nach Herstellerangaben erreicht er eine Messgenauigkeit von besser als 0,5 Prozent bei einer geringen Temperaturdrift von unter 0,01 Prozent pro Grad Celsius.

Für den Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen verfügt der Wegsensor über ein Edelstahlgehäuse, erfüllt die Schutzart IP66 und arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +85°C. Die kontinuierliche Überwachung thermischer Gehäusedehnungen unterstützt Condition-Monitoring-Konzepte und hilft, kritische Betriebszustände frühzeitig zu erkennen sowie ungeplante Anlagenstillstände zu vermeiden.