Die Digitalisierung ist kein \’Jobkiller\‘ – durch sie verringert sich der erwartete Engpass von 4,2Mio. Arbeitskräften in Deutschland bis 2030 um die Hälfte. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC und des WiforInstituts. Einer der Gründe für die negative Haltung gegenüber der Digitalisierung sei die Tatsache, dass es bisher noch wenig konkrete Prognosen zu den Auswirkungen gebe, besonders im Hinblick auf die große Gruppe der Arbeitnehmer. Bestehende Modelle würden die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt häufig als isoliertes Phänomen betrachten oder das Kernergebnis auf eine Zahl reduzieren, wie viele Arbeitsplätze voraussichtlich verloren gehen werden. Laut der Studie wird der höchste Anstieg der Nachfrage nach Arbeitskräften in der Branche Technologie, Medien und Telekommunikation erwartet (11%). In der Branche Gesundheit/Pharma sind es 6%, im öffentlichen Sektor 2%. In der Automobilbranche wird ein Anstieg um 6% erwartet. Für die Industrielle Produktion und den Transport und die Logistik wird dagegen von einem Rückgang von 9 bzw. 19% ausgegangen.
PWC: Digitalisierung kann Arbeitskräftemangel im Jahr 2030 reduzieren
PwC PricewaterhouseCoopers AG
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