Auf der jährlichen Hauptversammlung der Kuka Aktiengesellschaft in Augsburg am 10. Juni 2015 nahmen rund 600 Aktionäre, Aktionärsvertreter und Gäste teil. Die Hauptversammlung stimmte allen von Aufsichtsrat und Vorstand vorgelegten Beschlussvorschlägen mit großer Mehrheit zu und alle Vorstände und Aufsichtsräte wurden für das Geschäftsjahr 2014 mit großer Zustimmung entlastet. Für das Geschäftsjahr 2014 wurde eine Dividende von 0,40E je dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen. Die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Dr. Walter Bickel, Dr. Michael Proeller und Guy Wyser-Pratte sind aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Dr. Hubert Lienhard, Friedhelm Loh sowie Hans Ziegler. Das Rekordjahr 2014 mit einem Umsatz von knapp 2,1Mrd.E und einem EBIT von 142Mio.E spiegelt das profitable Wachstum des Kuka-Konzerns wider. Zum Wachstum haben auch die Akquisitionen beigetragen. Kuka erhielt so Zugang zu attraktiven Wachstumsmärkten der General Industry. Im aktuellen Geschäftsjahr konnte Kuka so den Umsatzanteil der General Industry auf 50% ausbauen und schaffte damit neben der Automobilindustrie ein zweites Standbein. Auch durch die Entwicklung neuer Technologien und Produkte erschließt der Konzern weltweit neue Märkte, so z.B. Aerospace, Logistik oder den Elektronikmarkt mit weiteren Wachstumspotenzialen. An den wachstumsstarken Märkten richtet sich Kuka gesellschaftsübergreifend aus und hat sein Angebot an Lösungen – von der Roboterkomponente über die Zelle bis zur vollautomatisierten Anlage – ausgebaut. Die gute Entwicklung spiegelt auch der Aktienkurs wider. Die Kuka-Aktie hat sich 2014 besser entwickelt als alle anderen Werte im MDAX. Sie stieg von rund 34E auf fast 60E und verzeichnete ein Plus von über 70%. Für 2015 wird mit einem Anstieg des konzernweiten Umsatzes auf rund 2,8Mrd.E gerechnet. Der Konzern hat sich bis zum Jahr 2020 ehrgeizige Ziele gesetzt. Es wird ein Umsatz von 4,0 bis 4,5Mrd.E und eine EBIT-Marge von mehr als 7,5% angestrebt. Kuka arbeitet intensiv daran, die Fabrik der Zukunft mitzugestalten. Denn Industrie 4.0 bringt den nächsten Automatisierungsschub. Dabei stellt der Roboter in der Smart Factory das Bindeglied zwischen der realen und der IT Welt dar. \“Kuka ist in den letzten Jahren stark gewachsen und kann seine führende Position durch neue Automatisierungskonzepte bei Industrie 4.0 weiter ausbauen\“, betonte Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der Kuka AG, auf der Hauptversammlung. \“Mit unseren Schlüsseltechnologien und dem Know-how für Industrie 4.0-Lösungen haben wir die Voraussetzungen, um die vernetzte Fabrik maßgeblich zu gestalten.\“ Details zu den Abstimmungsergebnissen werden in den nächsten Tagen auf der Website der Kuka AG veröffentlicht.
Kuka-Hauptversammlung bekräftigt Ziele bis 2020
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