Lange genug wurden die Lizenzpflichten von Open-Source-Software – wenn überhaupt – nur oberflächlich beachtet und die damit verbundenen Risiken nicht ernst genommen. Aber das Urhebergesetz macht bei Lizenzverletzungen keinen Unterschied, ob es sich um Open Source handelt oder nicht. In jedem Fall steht das Gesetz auf der Seite der Rechteinhaber. So sollte jedes Unternehmen, das Open-Source-Software in Produkten einsetzt, deren Lizenzpflichten kennen und erfüllen. Erfreulicherweise braucht dafür nicht jedes Unternehmen das Rad neu zu erfinden, sondern genau wie die Entwicklung von Open-Source-Software in Communities erfolgt, so gibt es auch für Legal Compliance eine Community. Seit fast zehn Jahren heißt diese Community OSADL (Open Source Automation Development Lab). Sie unterstützt Unternehmen beim Einsatz von Open-Source-Software in Produkten. Unternehmen können auf die langjährige Erfahrung und Kompetenz der von OSADL vermittelten Rechtsberatung zurückgreifen. Aktuell weiterentwickelte Audits erlauben die Überprüfung der firmeninternen Prozesse und helfen, eventuell bestehende Lücken zu schließen. Zudem gibt es auf der Messe Technologieberatung zu Aspekten wie Linux-Echtzeit, Qualitätssicherung, oder Sicherheitszertifizierung.
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