Die Soft-SPS ist komplett auf einem Computer aufgebaut. Alle Abläufe, die der Anwender programmiert, werden daher auf Software-Ebene ausgeführt. Heutige Systeme lassen sich flexibel an verschiedene Aufgabenstellungen anpassen. Ein PC-basiertes Steuerungssystem kann ebenso wie keine klassische SPS heute an jede beliebige Applikationsanforderung angepasst werden. Durch die verbesserte Integrationsfähigkeit ist die Nachfrage nach den Systemen in den letzten Jahren stark angestiegen. Die modernen Produkte sind auch für raue Industrieumgebungen geeignet, denn sie bieten mittlerweile ausreichend Schutz vor Ausfall und Beschädigung. Auch die erhöhte Zuverlässigkeit der Windows-Betriebssysteme hat die Akzeptanz der Produkte in den zurückliegenden Jahren deutlich erhöht. Der berüchtigte \“Bluescreen\“ gehört der Vergangenheit an. Vorteile gegenüber herkömmlicher SPS Soft-SPSen bestehen aus einem Industrie-, Box- oder Embedded-PC, einer SPS-Software und den E/A-Bausteinen bzw. einer Feldbuserweiterung für EAs oder Sensorik oder Aktorik. Die Laufzeitumgebung der SPS kann abhängig vom Betriebssystem des PCs sein. Echtzeiterweiterung kann hier helfen, dem Steuerungstask gegenüber allen anderen Applikationen stets Vorrang einzuräumen. Zur Ankopplung der Prozesssignale stehen Feldbussysteme und zunehmend auch die Ethernetkommunikation zur Verfügung. Von großer Bedeutung ist für viele Anwender die Echtzeitfähigkeit der Produkte, denn bei Prozessen mit harten Realzeiteinschränkungen kann es zu kritischen Zuständen kommen. Eine Soft-SPS in Kombination mit ausreichender Prozessorleistung und einem Echzeitbetriebssystem bieten Antwortzeiten wie eine hochperformante klassische SPS. Anforderungen an moderne Systeme In der Industrie sind Lösungen gefragt, die alle Komponenten leicht und lückenlos miteinander verbinden. Prozessnahe Datenerfassung, Bedienung und Visualisierung der Maschinen und Anlagen, Fernwartung und Diagnose sowie eine einfache Programmierung zählen zu den steigenden Anforderungen, die an die Systeme gestellt werden. Einen durchgängigen Datenaustausch zwischen der Anlage und dem übergeordneten Managementsystem kann der Anwender durch die Kombination von PC-Technologie und Soft-SPS erreichen. Zusätzliche Schnittstellen erübrigen sich. So können Daten, Bilder und Multimedia in der gewohnten Bedienumgebung gemeinsam genutzt werden, beispielsweise für die Bedienerführung oder für die Handbücher im Servicefall. Starterkits, wie sie viele Hersteller heute anbieten, ermöglichen einen problemlosen Einstieg in die Welt der PC-basierten Steuerungen. Diese Produkte umfassen industrielle Hardware- und Software-Entwicklungstools sowie die nötigen Software-Lizenzen. Kenndaten und Eigenschaften Die in unserer Produktübersicht vorgestellten Steuerungen bieten z.B. integrierte Datenbankschnittstellen, flexible Prozessanschlüsse, Ethernet und Feldbus sowie integrierte Target-Visualisierung. Sie sind mit unterschiedlichen Automatisierungsgeräten kombinierbar und unterstützen gängige Feldbuskarten. Integrierte Antriebstechnik wird ebenso geboten wie die Vernetzung mit CAN, Profibus, Interbus und DeviceNet. Weitere Details finden Sie in der Produktübersicht auf den folgenden Seiten. (ssp)
Produktübersicht: PC-basierte Steuerungen
-
Cybus beruft Stefan Schwab zum Co-CEO
Cybus hat Stefan Schwab mit Wirkung zum 1. Juli zum Co-CEO berufen.
-
Spatenstich für Hummel-Werkserweiterung
Mit einem symbolischen Spatenstich hat Hummel das offizielle Startsignal für die geplante Werkserweiterung am deutschen Unternehmensstandort in Denzlingen gegeben.
-
Mit 3 Metern Reichweite
Kompakte Ultraschallsensoren
Mit den Ultraschallsensoren U1KM in Miniaturbauform erweitert Wenglor sein Portfolio um eine Lösung für Anwendungen, die hohe Reichweiten auf kleinstem Bauraum erfordern.
-
Prof. Dr.-Ing. Volker Stich ins VDI-Präsidium gewählt
Prof. Dr.-Ing. Volker Stich wurde mit Wirkung zum 1. Juli in das Präsidium des VDI gewählt und übernimmt zugleich den Vorsitz des Regionalbeirats des VDI.
-
Intelligentes Transportsystem sorgt für mehr Flexibilität beim Labeling
Digitaldruck in sechs Freiheitsgraden
Herkömmliche Druckverfahren mit Kunststoff- und Papieretiketten sind mit langen Rüstzeiten, häufigen manuellen Eingriffen und größeren Mengen an Materialabfällen aufgrund von Fehldrucken oder ineffizienter Umrüstung verbunden. Anders bei der…
-
Für den Maschinen- und Anlagenbau
Robuste Wellschläuche
In der automatisierten Fertigung müssen Kabelschutzschläuche von Maschinen, Bearbeitungszentren und CNC-Anlagen vielfach hohe…
-
Für effizienteres Kabelmanagement Mehrfachdurchführungen
Mit den robusten Kabeldurchführungen der Serie MCE Pro und dem modularen System MCE…
-
Für industrielle Anwendungen
Frequenzumrichter
Mit der Entwicklung des Sinamics G200 Frequenzumrichters erweitert Siemens sein Sinamics Portfolio für…
-
Geräteschutz und digitale Transparenz verbinden
IIoT-Framework
Mit dem IIoT-Framework Caparoc erweitert Phoenix Contact die Kommunikationsmöglichkeiten des gleichnamigen Geräteschutzschalter-Systems um…
-
Funktionale Sicherheit
SIL3 auf dem Touchscreen: Wie sichere HMIs die Bedienung neu denken
In sicherheitskritischen Anlagen dominieren bis heute fest verdrahtete Taster, Schalter und Meldeleuchten. Sie…
-
Phoenix Contact: Umsatzwachstum von über 20% im ersten Halbjahr
Mit einem Umsatzwachstum von über 20% im ersten Halbjahr 2026 hat sich die…
-
Mehr als die Hälfte der Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz
54,5% der Unternehmen nutzen künstliche Intelligenz in ihren Geschäftsprozessen.
-
Drei umschaltbare Ausgangsmodi
IO-Link-Temperatursensor
Der neue Sitrans TS200 IO-Link Temperatursensor von Siemens ermöglicht es Anwendern, die Effizienz…
-
Online konfigurierbarer 19“-Industrie-PC
Mit dem Controlmaster 1023 4HE IPC bietet ICO einen online konfigurierbaren 19“-Industrie-PC, der…
-
Umspritzte Steckverbinder mit Push/Pull-Verriegelung
Mit den M12-Push/Pull-Steckverbindern in Steckerausführung mit Innenverriegelung erweitert Escha sein Portfolio industrieller Verbindungstechnik…
-
Edge-Computing-Gateway bietet Protokollkonvertierung
Belden kündigt die Einführung seines ProSoft Technology ELX3 ProLinx Edge Gateways an.
-
Rückblick: Automatisierungstreff 2026
Am 16. und 17. Juni wurde das WTZ-Tagungszentrum in Heilbronn beim Automatisierungstreff erneut…
-
Björn Twiehaus wird neuer Wago-CEO
Zum 15. September übernimmt Björn Twiehaus (Bild) die Position des Chief Executive Officer…
-
Edge, Cloud und Cybersecurity in der Praxis
IIoT im Realitätscheck: Warum Vernetzung heute anders gedacht wird als 2020
Das Industrial IoT als Zukunftsvision und die Frage ‚Cloud oder Edge?‘ waren 2020…
-
Industrial IoT
Ganzheitlicher Engineering-Ansatz für individuelle IoT- und Tracking-Lösungen
Rosenberger verfolgt mit Smart Engineering einen anwendungsorientierten Entwicklungsansatz für industrielle IoT-Lösungen.
-
Qualitätskontrolle mit Null-Fehler-Strategie
Die Maschine prüft sich selbst
Automatisierte Prüfsysteme stellen in der Fertigung sicher, dass auch ohne menschliches Zutun alles…
-
KI und digitaler Zwilling werden am meisten genutzt
Deutsche Industrieunternehmen setzen bereits auf die Möglichkeiten, die Industrie 4.0 bietet.
-
Neue Füllstandslösung für geschlossene Schmelzöfen
OndoSense hat ein Messsystem zur Füllstandskontrolle von bis zu 1.600° heißen Aluminium-, Stahl-…
-
M16-Winkelstecker für Ströme bis 25A
Hummel erweitert sein Portfolio an kompakten M16-Steckverbindern um einen flach dimensionierten Winkelstecker.
das könnte sie auch interessieren
-
-
Siemens PLM Connection 2026 in Seeheim
KI prägt die PLM-Community – Zahlen und Keynotes im Rückblick
-
Fördertechnik & Intralogistik
120 Motorrollen unter einer IP-Adresse steuern
-
















