Kettenzugprüfset mit neuem Handanzeiger

Das Kettenzugprüfset FRKPS mit einfach bedienbarem Handanzeiger.
Das Kettenzugprüfset FRKPS mit einfach bedienbarem Handanzeiger. Bild: Wika Alexander Wiegand SE & Co. KG

Wika hat sein Kettenzugprüfset FRKPS zur Prüfung von Rutschkupplungen und elektrischen Überlastsicherungen überarbeitet. Das Set besteht aus einem Kraftaufnehmer mit Kettenadaptern sowie einem neuen, akkubetriebenen Handanzeiger und ermöglicht die normgerechte Prüfung von Kettenzügen ohne den Einsatz von Prüfgewichten. Für die Messung wird der Kraftaufnehmer in die Kette eingehängt und gegen den Kettenzug gezogen, bis die Rutschkupplung beziehungsweise Überlastsicherung auslöst. Die dabei erreichte Auslösekraft wird direkt am Anzeigegerät dargestellt. Messwerte lassen sich speichern und über die mitgelieferte Software auswerten. Prüfprotokolle werden automatisch erstellt, wodurch die nach EU-Maschinenverordnung geforderte jährliche Prüfung vereinfacht wird. Das Messsystem deckt Lastbereiche von 40 bis 3.500kg ab und erreicht eine Messgenauigkeit von besser als ±0,5%. Der als Scherstabwägezelle ausgeführte Kraftaufnehmer sorgt für eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Störkräften. Der neue Handanzeiger bietet eine intuitive Bedienung, hohe Abtastraten, bis zu 13 Stunden Akkulaufzeit sowie Speicherplatz für bis zu 30 Millionen Messpunkte.

Dank verschiedener Zentrierhülsen und Kettenadapter für Kettengrößen von 3x bis 11x31mm nach DIN ISO 606 eignet sich das Prüfsystem für ein breites Anwendungsspektrum. Geliefert wird das Set in einem robusten Transportkoffer.