Endress+Hauser hat auf der Bilanzpressekonferenz die Zahlen für das Geschäftsjahr 2005 vorgestellt. Demnach steigerte die Firmengruppe ihre Verkäufe um 12,8% auf 885,1Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern wuchs um 60,3% auf 100,9Mio. Euro. \“Wir haben uns 2005 in allen Belangen verbessert\“, stellte CEO Klaus Endress fest. Das Betriebsergebnis stieg trotz wiederum rückläufiger Margen. \“Das spiegelt die markante Steigerung der Produktivität wider\“, sagte Fernando Fuenzalida, im Vorstand für die Finanzen zuständig. Das Auftragswachstum sorgte für eine hohe Auslastung der Produktionsstätten. Ferner wirkten sich verbesserte Abläufe aus sowie die Zusammenarbeit in der Firmengruppe – etwa beim Einkauf von elektronischen Bauteilen. Firmenchef Klaus Endress betonte: \“Ohne die ständigen Investitionen in eine leistungsfähige Informatik hätten wir das Wachstum nicht so gut bewältigen können.\“ Fast alle Märkte entwickelten sich gut: Europa – und hier auch Deutschland (nach wie vor der mit Abstand größte Markt für Endress+Hauser) – wuchs um 7,3%, getragen von hervorragend aufgestellten Maschinen- und Anlagenbauern. In Asien war das Wachsstum mit 22,9% ungebrochen stark. \“China ist inzwischen unser fünftgrößter Markt, die indirekten Exporte nicht eingerechnet\“, berichtete Klaus Endress. Er erwartet, dass China schon im kommenden Jahr der drittgrößte Markt für Endress+Hauser sein wird. Den stärksten Zuwachs verbuchte der amerikanische Raum mit 25,4%, Afrika wuchs um 9,6%. Nach Branchen betrachtet legten vor allem Öl- und Gasgeschäft, wie die Grundstoffindustrie, der Energiesektor sowie der Schiffbau stark zu. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen 2005 um 5,8% auf 74,2 Mio. Euro. Damit betrugen sie 8,4% des Nettoumsatzes. 173 Patente hat Endress+Hauser 2005 neu angemeldet, fünf mehr als im Vorjahr. Die Beschäftigtenzahl wuchs im Jahr 2005 um 425 auf 6.719. Für das kommende Jahr hat sich Endress+Hauser dem Firmenchef zufolge rund 7% Umsatzwachstum vorgenommen.
Endress+Hauser mit 60% Ergebniswachstum
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