Gibt es wirkungsvolle Methoden, um die Kunden schneller zum Umstieg auf die neue Automatisierungsgeneration zu animieren?

Füller: Wissen Sie, es kommt immer auf den Kundentyp und dessen Philosophie an: Die einen Kunden melden sich proaktiv bei uns und wollen eine neue Komponente oder Lösung einsetzen. Andere verkaufen ihre bestehenden Maschinen hingegen möglichst lange unverändert. Wir setzen stark darauf, beide Wege mit dem Kunden gehen zu können und ihn langfristig über seinen eigenen Zyklus hinweg zu begleiten. Wird dann eine neue Maschinengeneration geplant, sind wir natürlich mit der passenden Lösung zur Stelle.

Welche Anwendung lassen sich denn mit dem Movi-C-Portfolio heute bereits umsetzen?

Füller: Begonnen haben wir mit dem Mehrachssystem, das auf den Maschinen- und Anlagenbau abzielt. Hier sehen wir ein wichtiges Wachstumsfeld, das wir ausbauen wollen. Aber auch alle klassischen Anwendungen – vom einfachen Förderband über Rührwerke bis hin zu Handling-Applikationen und Robotik – kann SEW-Eurodrive aus dem Movi-C-Baukasten bedienen. Entsprechend stellen wir zur diesjährigen SPS IPC Drives die nächsten Portfolioerweiterungen vor. So erweitert sich das Movi-C-Portfolio beispielsweise auch um dezentrale Technik.

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Welche weiteren Highlights wird der Messebesucher auf der SPS IPC Drives bei SEW zu sehen bekommen?

Füller: Es gibt einiges zu sehen. Denn dadurch, dass wir in diesem Jahr in die neue Messehalle 3A umziehen, können wir auch den Stand vergrößern und präsentieren unser Portfolio auf rund 1.500m². Ziel dabei ist es, anhand vieler Applikationen die komplette Vielfalt und Kompetenz von SEW-Eurodrive zu zeigen. Dabei wollen wir die Besucher mitnehmen und die speziellen Mehrwerte unseres Angebots deutlich machen. Weil Steuerungstechnik und Automatisierung in Nürnberg natürlich besonders hoch aufgehängt sind, haben wir auch hier eine sehr interessante Applikation dabei. Dazu werde ich aber noch keine Details verraten, nur soviel: Es lohnt sich definitiv, am Stand vorbeizuschauen.

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