Die preisbereinigte Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Dezember 2025 laut Destatis saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent gegenüber November gesunken und lag 0,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Haupttreiber des Rückgangs waren deutliche Einbrüche in der Automobilindustrie (−8,9 Prozent) sowie im Maschinenbau (−6,8 Prozent) und bei Wartung/Montage von Maschinen (−17,6 Prozent). Stützend wirkten Zuwächse u. a. bei Metallerzeugnissen (+3,2 Prozent), im sonstigen Fahrzeugbau (+10,5 Prozent) sowie im Bau: Bauproduktion insgesamt +3,0 Prozent (Hochbau +8,4 Prozent).
Die Industrieproduktion ohne Energie und Bau fiel im Dezember um 3,0 Prozent; Konsumgüter legten leicht zu (+0,5 Prozent), während Investitionsgüter (−5,3 Prozent) und Vorleistungsgüter (−1,2 Prozent) nachgaben. Energieintensive Industrien sanken im Monatsvergleich um 0,9 Prozent und lagen 2,6 Prozent unter Vorjahr.
Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich ein Minus von 1,1 Prozent im produzierenden Gewerbe (Industrie −3,3 Prozent, Bau −1,7 Prozent), während die Energieerzeugung um 1,6 Prozent stieg. Besonders stark bleibt die energieintensive Produktion belastet: 2025 lag sie 2,6 Prozent unter 2024 und rund 70 Prozent unter 2021.
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Dabei war die Produktion im Jahr 2025 in der Industrie (-1,3%) und im Baugewerbe (-1,7%) niedriger als im Vorjahr. Die Energieerzeugung stieg hingegen um 1,6%.
In der Industrie ist der Rückgang maßgeblich auf die Entwicklung in der Automobilindustrie (-1,7% gegenüber dem Vorjahr), im Maschinenbau (-2,6%) und in den energieintensiven Industriezweigen zurückzuführen.
In den energieintensiven Industriezweigen lag die Produktion kalenderbereinigt um 2,6% niedriger als im Jahr 2024. In den Jahren 2022 und 2023 war sie jeweils stark zurückgegangen. Gegenüber 2021 lag sie im Jahr 2025 kalenderbereinigt um 17,8% niedriger.
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