Es geht nur miteinander?

Wolf: Ganz genau. Diese Philosophie rollen wir im Unternehmen übergreifend aus – von der Entwicklung bis in den Vertrieb: Denn der Verkäufer muss den Mehrwert der Software ebenfalls erkennen. Nur dann ist er bereit, mit dem Softwarespezialisten gemeinsam zu Kunden zu gehen – und kann bessere, ganzheitliche Lösungen anbieten.

DSC0072
Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG

Im vergangenen Jahr ist das Geschäft mit industrieller Kommunikationstechnik bei Turck stärker gewachsen, als das Geschäft der klassischen Sensorik. Ist das auch dem technologischen Wandel geschuldet?

Wolf: Vorrangig ist diese Entwicklung darauf zurückzuführen, dass wir mit den klassischen Positions- und Näherungssensoren in unseren Zielmärkten sehr gut etabliert, aber auch bereits sehr gut vertreten sind. Der Hebel ist hier für uns also etwas kürzer als bei den komplexeren Sensoren und unserer Kommunikations- und Steuerungstechnik. Alles in allem geht unsere Strategie aber sowieso dahin, nicht mehr in einzelnen Produktgruppen zu denken.

Anzeige

Mehr Speed mit IO-Link: 5 Praxistipps für Ingenieure
Wie Anwender das volle Potenzial smarter Sensoren ausschöpfen

IO-Link hat deutlich mehr zu bieten als die bekannten Vorzüge. Dieser Fachartikel zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie Anwender sämtliche Vorteile der digitalen Schnittstelle nutzen. Das funktioniert ohne grossen Trainingsaufwand: Selbst Einsteiger ohne Vorkenntnisse können dank kostenfreiem Baumer How-to-Tutorial IO-Link Geräte schon nach 80 Minuten in die SPS integrieren. ‣ weiterlesen

Was bedeutet das genau?

Wolf: Statt einzelne Sensoren oder Kommunikationsmodule zu verkaufen, setzen wir auf einen ganzheitlichen Ansatz und wollen viel früher mit dem Maschinenbauer über seine Ziele bzw. über seine neue Maschinengeneration sprechen. Dann können wir aus unserem Portfolio viel effizientere und durchgängige Lösungen generieren.

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7