Intelligente Ortsnetzstation als Alternative zum Netzausbau

Schneider Electric stellte auf der Hannover Messe seine Kompetenz im Ausbau regenerativer Energien vor. Smart Grids, so Rada Rodriguez müssten als Integraler Bestandteil von EcoStruxure betrachtet werden, Schneiders \’Energiemanagement-Architektur von der Energie-Erzeugung bis zum -Verbraucher\‘. Im Hinblick auf den Ausbau der erneuerbaren Energien erläuterte sie ihre Vorstellungen für den Ausbau der Netze und den Alternativen dazu. Die Kompetenz von Schneider Electric bestehe hier aus den fünf Kernkompetenzen Power Management, Process & Machines Management, IT-Room-Management sowie Security Management. Im Zuge der Pressekonferenz stellte das Unternehmen in diesem Zusammenhang eine intelligente Netzstation für den Einsatz im Ortsnetz vor. Diese beschreibt die vollständige Funktionseinheit einer wirtschaftlichen und leistungsfähigen Kompaktnetzstation. In der intelligenten Ortsnetzstation sind ein regelbarer 630-kVA-Ortsnetztransformator enthalten, Steuer- und Meldefunktionen zur Beherrschung von Fehlersituationen sowie der Optimierung von Ausfallzeiten im Störungsfall, Geräte zur Messung und der Kommunikation der Netzqualität sowie ein wirtschaftlicher Netzschutz. Bei den verwendeten Produkten wird neben dem neuen, regelbaren Verteiltransformator fast ausschließlich auf Standardkomponenten aus dem Hause Schneider Electric zurückgegriffen. Die Kombination von Einzelprodukten, die sich einzeln bereits bewährt haben, zu einer Standardlösung sei eine Innovation, die bei den Kunden schon viel Interesse geweckt habe.