Hohe Risikofreude unter Deutschlands IT-Entscheidern

Mehr als ein Drittel der deutschen IT-Entscheider würde neue Technologien auch dann einführen, wenn die dazugehörigen IT-Risiken nicht bekannt sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 110 IT-Entscheidern aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern der Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie Öffentliche Verwaltung im Rahmen der Potenzialanalyse \’Digital Security\’ von Sopra Steria Consulting. \”Zwar ist die Mehrheit der Unternehmen nicht so unvorsichtig, allerdings ist ein Anteil von über 30% erschreckend hoch\”, so Gerald Spiegel, Leiter Information Security Solutions bei Sopra Steria Consulting. \”Die Erfolgsaussichten der digitalisierten Wirtschaft werden wohl nicht oder nur verzögert eintreffen, wenn sich Unternehmen der Gefahr von Cyberangriffen schutzlos aussetzen.\” Besonders unvorsichtig sei das verarbeitende Gewerbe. Dort will fast die Hälfte neue Technologien einsetzen, ohne Kenntnis der Folgen für ihre IT-Infrastruktur. \”Der hohe Prozentsatz könnte sich dadurch erklären lassen, dass in dem Sektor die Erfahrungen mit IT-Risiken noch nicht sehr ausgeprägt sind\”, so Spiegel. Die Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0) bringe neben vielen Vorteilen eben auch Risiken mit sich. Die Finanzbranche dagegen ist vorsichtiger als die Industrie. Dort würde knapp ein Viertel der IT-Entscheider neue Technologie einsetzen, ohne das Risiko zu kennen. Zu der Analyse gelangen Sie mit Button-Klick.