Profibus und Profinet in der Prozessautomatisierung

In diesem Jahr feiert Profibus & Profinet International (PI) sein 25-jähriges Jubiläum. Trotz dieser langen Marktpräsenz vermeldet Profibus immer noch ein beeindruckendes Marktwachstum. Ende 2014 waren nahezu 51 Millionen Profibus-Geräte in Industrieanlagen weltweit installiert, rund 3,5 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Ein stetiges Wachstum verzeichnet dabei auch Profibus in der Prozessautomatisierung. In dieser Branche sind mittlerweile mehr als 9 Millionen Profibus-Geräte installiert, rund 800.000 mehr als im Jahr zuvor. Diese Zahlen belegen, dass das Vertrauen der Anwender in Profibus unvermindert hoch ist. Ein langfristiges Vertrauen beim Anwender ist für PI äußerst wichtig und wird mit einer kontinuierlichen und konsequenten Innovation sichergestellt. Für PI ist daher die Ertüchtigung von Profinet für die PA die logische Konsequenz. Der Erfolg von Profibus PA basiert auf drei Aspekten: Seiner Einfachheit in Installation und Bedienung, den vielen Möglichkeiten, die sich durch eine einheitliche Diagnose nach Namur NE 107 ergeben sowie durch seine Performance mit einem schnellen Parameter Up- und Download. Auch die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Lösung für den Ex-Bereich spielt in der Prozessindustrie naturgemäß eine große Rolle. \”Anwender schätzen zudem seine Verlässlichkeit, etwa in dem alle Versionen zueinander kompatibel sind. Gleiches zu erreichen, steht nun auch für Profinet an.\”, ergänzt Karsten Schneider, Vorstandsvorsitzender Profibus Nutzerorganisation e.V., Chairman Profibus & Profinet International (PI). Mit den mittlerweile rund 10 Millionen installierten Profinet-Geräten stehen die Zeichen auch bei Profinet auf Wachstum. Für Schneider ist die logische Konsequenz, Profinet in enger Abstimmung mit den Anwendern an die Erfordernisse der Prozessautomatisierung heranzuführen. \”Profinet steht seit einigen Jahren in der Fertigungsautomatisierung und bereits heute auch schon in der Prozessautomatisierung für eine zuverlässige und zukunftsfähige Kommunikationstechnologie. Daher setzen viele Industrieunternehmen, sowohl Hersteller als auch Anwender, vermehrt auf Profinet\”, kommentiert Schneider die jüngste Hochrechnung der Knotenzahlen. Dabei betont Schneider, dass sich in Zukunft die Anwender der Prozessindustrie darauf verlassen können, dass der Investitionsschutz im Fokus behalten wird.