Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet im Laufe des Jahres eine zunehmende Dynamik der Konjunktur. \“Der BDI hält in diesem Jahr einen BIP-Zuwachs in der Größenordnung von 1% für erreichbar\“, sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel auf der Hannover Messe. \“Das setzt allerdings voraus, dass krisenhafte Zuspitzungen an den globalen Finanzmärkten ausbleiben und dass von der Wirtschaftspolitik keine weiteren Belastungen für unsere Unternehmen ausgehen. Die Binnennachfrage bleibe stark; die Lage am Arbeitsmarkt entspanne sich weiter. Für den Export würden die stärksten Wachstumsimpulse von den Schwellenländern ausgehen. Das deutsch-chinesische Handelsvolumen habe sich von 2000 bis 2011 auf 140Mrd. EUR etwa verfünffacht. Dämpfend auf das weltweite Wachstum wirke dagegen die Entwicklung in Europa. Insgesamt rechnet der BDI für das laufende Jahr mit einem Exportzuwachs von mindestens 3% und einem Importzuwachs von knapp 4%. Zu den Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zählt für Keitel die Energiewende: \“Damit sie ein Erfolg wird, müssen viele Weichen und Stellschrauben klug verzahnt werden. Die Industrie ist als größter Stromkunde auf eine sichere, saubere und bezahlbare Stromversorgung angewiesen.\“
BDI: Wachstum von einem Prozent erreichbar
Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
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