30 Jahre Sensor+Test Elektromobilität dieses Jahr im Fokus

Der Begriff Sensor bezeichnete noch vor 30 Jahren hauptsächlich schaltende optische, kapazitive oder induktive Komponenten für die Fabrikautomatisierung. Die physikalische, optische, chemische oder biologische Messgrößen erfassende Sensorik stand in ihrer Entwicklung noch am Anfang und spielte auf den großen Industriemessen jener Jahre keine Rolle. Es war die Anfangszeit der Miniaturisierung, als die elektronische Messtechnik begann, den Maschinenbau und den Fahrzeugbau zu revolutionieren, als die Mikrosystemtechnik gerade erdacht wurde, aber noch niemand von einem Smartphone träumte. Inzwischen reicht das Angebot der Sensor+Test weit über das ursprüngliche Kernthema Sensorik hinaus. Die Fachbesucher sehen heute das gesamte Spektrum der messtechnischen Systemkompetenz vom Sensor bis zur Auswertung. Neben dem reinen Messegeschehen findet zeitgleich das \’International Meeting on Chemical Sensors (IMCS)\’ sowie die GMA/ITG Fachtagung \’Sensoren und Messsysteme\’ (www.sensoren2012.de) im Kongresszentrum statt. Schwerpunktthema Elektromobilität Die Weiterentwicklung von Fahrzeugen und Verkehrssystemen für die Anforderungen der Zukunft ist heute ohne den Einsatz moderner Sensorik, Mess- und Prüftechnik gar nicht vorstellbar. Ob Sensoren für die Überwachung des Antriebs oder das Batteriemanagement, spezielle Messsysteme für die Fahrzeugerprobung oder neue Testverfahren für Elektromotoren – die Beispiele für innovative Entwicklungen sind ebenso vielfältig, wie ihre Einsatzbereiche. Aus diesem Grund ist Elektromobilität auch das Schwerpunktthema der diesjährigen Sensor+Test. Auf dem Sonderforum \’Elektromobilität\’ in Halle 12, Stand 12-490, können sich die Besucher gezielt einen Überblick über neue Produkte und Lösungen zum Thema verschaffen. Auch das Vortrags-Forum in Halle 12 steht am ersten Messetag (Dienstag) komplett unter dem Motto \’Elektromobilität\’. Das Aktionsprogramm auf dem Fahrversuchsgelände zwischen Halle 11 und 12 wird darüber hinaus den Einsatz von Sensoren und Messtechnik im Elektrofahrzeug live erlebbar machen. AMA Innovationspreis 2012 Der AMA Innovationspreis gehört seit Jahren zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik. In diesem Jahr bewarben sich 75 Forscher und Entwicklerteams um den mit 10.000EUR dotierten Preis. Die Jury nominierte die folgenden vier Einreichungen (in alphabetischer Reihenfolge): – Echtzeit-Regelungssystem für das Laserschweißen (Universität Stuttgart / TU Dresden / Fraunhofer IPM) – Hochintegriertes Hall-Sensor-ASIC für ener- gieautarke Absolut-Geber (IC-Haus / Mehnert & Theil) – Konfokal chromatischer Triangulationssesor (KIT / Fraunhofer IOSB) – Ultraschall-Durchflussmessgerät mit Messung der Methankonzentration für Biogasanwen- dungen (Endress+Hauser) Der Gewinner des AMA Innovationspreises 2012 wird am 22. Mai 2012 auf der Eröffnungsveranstaltung der Messe in Nürnberg bekanntgegeben.