Unbeabsichtigtes Starten von gefährlichen Maschinenbewegungen bei Anlagen kann durch den Einsatz des auf Transpondertechnik basierenden CKS Systems von Euchner verhindert werden. In seiner Grundversion besteht es aus drei Teilen: einem unikat-codierten Schlüssel, einer Schlüsselaufnahme und einem CES Auswertegerät. Durch die kompakte und robuste Bauform sowie seine Schutzart IP67 ist das System für den industriellen Einsatz geeignet. Die Funktionsweise ist einfach: Bei gestecktem Schlüssel in der Schlüsselaufnahme werden die Daten des Transponders vom Auswertegerät ausgelesen und auf Gültigkeit geprüft. Wird der eingesteckte Schlüssel erkannt, schaltet das Auswertegerät die Sicherheitsausgänge. Somit ist es nur möglich, bei einem gültigen, in die Schlüsselaufnahme gesteckten Schlüssel, eine Gefahrenstelle zu starten. Das System kann so beispielsweise bei der Wartung von Anlagen zum Einsatz kommen. Bevor das autorisierte Personal die Anlage betritt, wird der Schlüssel aus der Schlüsselaufnahme gezogen und mit in die Anlage genommen. Sollte nun unbeabsichtigt die Schutzeinrichtung geschlossen werden, kann ein Starten der Anlage nicht erfolgen, da der gültige Schlüssel nicht gesteckt ist und somit die Sicherheitsausgänge nicht durchschalten können. Durch diese Eigenschaft kann das Produkt laut Hersteller in Gesamt-Sicherheitskonzepte von Anlagen mit höchster Sicherheitsstufe (Kat.4 eingebunden werden. Sollte der eingelernte Schlüssel verloren gehen, kann ein neuer Schlüssel eingelernt werden. Der verlorengegangene Schlüssel verliert dadurch seine Gültigkeit. Neben der Möglichkeit des Sperreinsatzes eignet sich das System als elektronisches Schlüsseltransfersystem oder für die Berechtigungsvergabe z.B. für das Stoppen eines Fertigungsprozesses. Hierfür können bis zu vier Schlüsselaufnahmen an ein CES-Auswertegerät angeschlossen werden.
Sperreinsatz ermöglicht sicheres Betreten von Gefahrenräumen
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