Die Schutzart Eigensicherheit wird gerne in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt, weil sie es ermöglicht, im laufenden Betrieb der Anlage auch ohne Heißarbeitserlaubnisschein an elektrischen Kreisen zu arbeiten. Eine regelmäßige Überprüfung der Installation auf Wärmeentwicklung entfällt. Eigensicherheit ist aus folgenden Gründen bei Anwendern beliebt: – geringe Energie, die nicht zündfähig ist – arbeiten im laufenden Betrieb auch ohne Feuerschein – Sicherheit für Personal und Produktion Diese Vorteile werden allerdings mit einem Nachteil in Kauf genommen: eine geringe zur Verfügung stehende Leistung von 1,5 bis 3W – deshalb wird die Schutzart Eigensicherheit hauptsächlich in der MSR-Technik eingesetzt. Dart hingegen ist ein dynamisch arbeitendes System zur Erkennung und Unterdrückung von elektrischen Funken. So kann in einem elektrischen Kreis eine hohe Leistung übertragen werden. Im Falle der Funkenbildung, beispielsweise durch eine Stromkreisunterbrechung wird diese sicher erkannt und der Funken über elektronische Schalter so schnell abgeschaltet, dass dieser nicht zündfähig werden kann. Dart-Lösungen können für Verbindungen in die Zone 1 ausgelegt und nach Atex-Richtlinien zugelassen werden. Auf dem Weg zur Norm Um Planern und Anwendern Interoperabilität und einen möglichst einfachen Umgang zu ermöglichen, unterstützt ein Konsortium von mittlerweile 15 Firmen die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, PTB bei weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Die daraus abgeleiteten Ergebnisse dienen zur Erstellung einer technischen Spezifikation, IEC-TS mit dem Ziel diese in eine Erweiterung der Norm IEC60079 zu überführen. Der High-Power Trunk ist eigensicher Im Vergleich zu den ersten eigensicheren Feldbusinstallationen, die klassisch nach Entity bietet Fisco, das Fieldbus Intrinsically Safe Concept, bereits etwas verlängerte Kabelwege an. Fisco wurde von der PTB entwickelt und hat sich in der Industrie wegen seiner Einfachheit etabliert. In der Reihe Fieldconnex von Pepperl+Fuchs werden erstmals Dart-Stromversorgungen und Dart-Segment Protectors für eine vollständig eigensichere Feldbusinstallation vorgestellt. Dart schützt dabei die Hauptleitung und ermöglicht – eine höhere Leistungsübertragung und damit – längere Leitungswege – Bis zu 24 Feldgeräte je Segment – Den Bestandsschutz für existierende Feldbusinstrumentierung, denn: Neben dem Kurzschlussschutz sind die Ausgänge der Segment Protectoren klassisch eigensicher ausgelegt. Der Bestand bereits installierter Feldinstrumentierung kann an einem Dart Feldbussegment betrieben werden. Dart Feldbus: einfach handhabbar Bei der Auslegung von Dart Feldbus haben die Entwickler in vielen Einzelbetrachtungen die Auslegung so gewählt, dass Anwender im Umgang damit nur einige wenige Randbedingungen beachten müssen und Kalkulationen komplett erspart werden. Z.B. dürfen bis zu vier Segment Protectoren an beliebiger Stelle an eine Trunk-und-Spur-Topologie angeschlossen werden. Mit dem Kabeltyp \’A\‘ nach der Feldbusnorm (IEC61158-2) wird ein gängiges Kabel vorgeschrieben, dessen Parameter wie induktiver und kapazitiver Belag bereits im Zertifikat berücksichtig wurden. Der Nachweis für den Feldgeräteanschluss am Spur gestaltet sich ähnlich einfach. Das eigensichere Analysegerät Als typisches Beispiel für ein Dart-Power Produkt kann das in der Entwicklung befindliche modulare Mess-System Protos 3400 X Dart betrachtet werden. In der bisherigen Ausführung mit Netzversorgung 20 bis 265V AC/DC bietet es – simultane Erfassung bis zu fünf Messgrößen – Graphikdisplay mit LED-Hinterleuchtung – zwei aktive Stromausgänge 0 bis 20mA – Nach- bzw. Umrüstung durch bis zu drei steckbare Module für verschiedene Messgrößen und Zusatzfunktionen – Smart Card für SW Updates / Klonen – Versorgung und Steuerung weiterer Geräte Für diesen Funktionsumfang wird eine Leistung von 10W benötigt, die nur durch eine Kombination verschiedener Zündschutzarten sicher gehandhabt werden kann. Eingesetzt werden die Zündschutzarten erhöhte Sicherheit (e), Vergusskapselung (m) und Eigensicherheit (i), mit allen sich daraus ergebenden Nachteilen bezüglich Kabelverschraubungen und Anschlussklemmen in der Schutzart e, das Einhalten verhältnismäßig großer Abstände zu den i-Klemmen und den hohen Anforderungen an den Verguss. Mit Dart kann der gleiche Funktionsumfang beibehalten werden. Gleichzeitig verringern sich aber die Anforderungen an die Kabelverschraubungen und an die Anschlussklemmen, ebenso schrumpft das Bauvolumen des Netzteiles mit dem positiven Effekt von mehr Raum im Klemmenbereich. Durch die Eigensicherheit verringert sich ebenfalls der Installationsaufwand und Protos kann für Wartungs- und Reparaturarbeiten beliebig geöffnet werden. Dart bietet somit technische und zugleich finanzielle Vorteile. Von der Technologie zur Anwendung Dart erhielt die Nominierung für den Hermes Award 2008. Im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe werden die mit der Technologie realisierten Lösungen einem großen Publikum vorgestellt. Mit Standardisierung und Interoperabilität wird Dart einen breiten Eingang in die Praxis finden und Applikationen ermöglichen, die heute nur schwierig und umständlich realisierbar sind. Die Hersteller laden herzlich zu einem Austausch mit Fachexperten auf der Hannover Messe ein.
Die ersten Dart-Lösungen stellen sich vor Leistung trotz Eigensicherheit
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