Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Signalsäulen, die bereits auf Maschinen oder Anlagen installiert sind, bekommen einen Funksender eingesetzt. Dieser schickt die Signale an einen Funkempfänger an einem PC. Dort werden die Zustände zentral aufgezeichnet und ausgewertet. Zentrale Maschinenüberwachung Das System \’Win\‘ – kurz für \’Wireless Information Network\‘ – ermöglicht es dem Nutzer, bis zu 50 Anlagen unterschiedlichen Alters und Funktion einheitlich zu überwachen. Das war bislang in dieser Form nicht möglich. So sind jetzt z.B. Spritzmaschinen, Bestückungsautomaten oder Montageanlagen einheitlich überwach- und vergleichbar. Selbst Maschinen, die sich bislang aufgrund des Alters oder ihrer Beschaffenheit nicht vernetzen ließen, können mit Win jetzt einfach eingebunden und überwacht werden. Schnelle und einfache Installation Win ist einfach per \’Plug&Play\‘ installierbar. Die unkomplizierte Inbetriebnahme erlaubt es dem Anwender, vorübergehend oder dauerhaft seine Maschinen schnell zentral zu überwachen. Eine komplexe Schnittstelle zur Maschine ist nicht nötig. Mit der mitgelieferten Software kann der Anwender seinen Maschinenpark per Funk auf einen Blick am PC überwachen. Er kann Fehler suchen, Produktivitäten analysieren und somit die Effizienz und Verfügbarkeit seiner Maschinen erhöhen. Die Bildschirmoberfläche ist einfach und übersichtlich gestaltet. Zustandsbezeichnungen der einzelnen Signalstufen seiner Signalsäulen kann der Nutzer in der Software frei anpassen, z.B. Stufe eins für \’Maschine läuft\‘, Stufe zwei für \’Rüsten\‘, Stufe 3 für \’Störung\‘. Die Software stellt die Zustände der ins Funknetzwerk eingebundenen Signalsäulen dar. Der Anwender bestimmt also selbst, welche Maschinendaten er auswertet und überwacht. Dabei helfen ihm verschiedene Analyse- und Überwachungsmodule. Zusätzlich kann sich der Anwender per E-Mail über den Zustand der überwachten Maschinen informieren lassen. Er kann dabei selbst wählen, nach welcher Zeit er oder ein Kollege benachrichtigt werden soll. Um die Software zu installieren, benötigt man keine Programmierkenntnisse. Es wird einfach die selbsterklärende CD eingelegt, die den Nutzer Schritt für Schritt zum eigenen Überwachungsnetzwerk leitet. Software-Routingmodul Beim Einrichten oder Anpassen des Funk-Netzwerkes wird der Anwender von einem Software-Routingmodul unterstützt. Es zeigt mit Balken- und Baumstruktur Qualität und Aufbau der Funkverbindungen zwischen den einzelnen Sende- und Funkelementen an. Somit zeigt diese Ansicht, wo die Nutzer Verbindungen mit den Sendern, sogenannten Win slaves, verstärken müssen, damit das Win-Netzwerk sicher funktioniert und Daten übertragen werden. Stillstände und Reaktionszeiten über Leitstand verkürzen Im Leitstandmodul der Software sieht der Anwender in einer Oberfläche den aktuellen Zustand aller eingebundenen Maschinen. Auf einen Blick erkennt er, welche Maschine sicher läuft, steht oder eine Störung hat und kann sofort reagieren. So kann der Anwender Reaktions- und Stillstandszeiten effektiv verkürzen. Das Besondere: Seinen Gebäudeplan kann man ganz leicht in die Übersicht integrieren und mit den Maschinenanzeigen kombinieren. Fehlermuster erkennen und Maschinenverfügbarkeit erhöhen Mit dem Produktivitäts- und Laufzeitmodul können die Anwender Tages-, Wochen-, Monats-, Jahresdaten sowie beliebige Zeiträume der überwachten Maschinen und Gebäudeparts einfach und schnell rückwirkend analysieren. Sie sehen wie produktiv ihre einzelnen Maschinen sind und in welchem Muster Störungen oder Stillstände auftreten. Das hilft, systematisch Fehler zu erkennen und die Verfügbarkeit und Effizienz der Maschinen zu erhöhen. Hohe Reichweite des Netzwerks Ein großer Vorteil des Wireless Information Network gegenüber anderen Funkanwendungen ist die hohe Funkreichweite, die sich bei Bedarf einfach ausbauen und verstärken lässt. Bei freier Sicht reicht das Funksignal bis zu 300m weit. In Innenräumen kann die Reichweite – typisch bei Funk – je nach Gebäudebeschaffenheit zwar geringer sein. Doch gerade hier zeigt sich die Stärke des neuen Systems: In Gebäuden hat Win eine deutlich höhere Reichweite als z.B. Funkanwendungen wie W-LAN oder Bluetooth. Dank des niedrigeren Frequenzbandes (868MHz) durchdringt Win Wände und Objekte weit besser als W-LAN und Bluetooth mit 2.400MHz. Die bereits hohe Reichweite kann der Nutzer beliebig erweitern, indem er sogenannte \’Win slaves\‘ als Zwischenstation aufstellt. In erster Linie übertragen Win slaves den aktuellen Maschinenzustand von ihrer \’eigenen Signalsäule\‘ an den \’Win master\‘ (Funkempfänger). Neben dem Senden der eigenen Signale können sie aber auch die Daten anderer Slaves aufnehmen und verstärkt an den Win master weiterleiten. Sie haben also auch \’Repeater\‘-Funktion. Dadurch wird die Gesamtreichweite des Netzwerks erheblich vergrößert. Keine Überschneidungen mit W-LAN oder Bluetooth Ein weiterer Vorteil von Win ist, dass es störungsfrei und problemlos neben anderen Funkanwendungen wie W-LAN und Bluetooth funktioniert. Das ist möglich, weil Win mit 868MHz ein anderes Frequenzband nutzt als W-LAN oder Bluetooth (2,4GHz). Werma bietet zwei Win-Produktpakete, die leicht zu größeren Netzwerken erweitert werden können. Für den einfachen Start: \’Win complete\‘ Mit \’Win complete\‘ kann der Anwender sofort drei Maschinen per Funk zentral überwachen. Hierfür montiert er lediglich drei Signalsäulen aus dem Paket auf seine Maschinen. Dann installiert er die zugehörige Software auf dem PC und kann in Kürze die Zustände seiner Maschine überwachen. Alle KombiSign 71-Signalsäulen sind gebrauchsfertig. Sie bestehen aus den LED-Dauerlichtstufen Rot, Gelb, Grün, einem Win slave und einem Rohrfuß zur Montage. Ein mitgelieferter \’Win master\‘ (Funkempfänger) wird mit USB-Kabel an den PC angeschlossen. Er empfängt die Daten aus den Slaves in den Signalsäulen und überträgt sie an den PC. Flexibel in bestehende Signalsäulen integrieren – \’Win system\‘ Mit \’Win system\‘ ist der Anwender freier. Win system eignet sich für Nutzer, die bereits Werma-Signalsäulen einsetzen und diese nur noch zentral überwachen wollen: Hier bekommt der Kunde keine vorgefertigten Signalsäulen. Stattdessen erhält er drei Win slaves. Diese sind schon vorkonfiguriert und werden auf die bereits bestehenden Signalsäulen nur aufgesteckt. Vier verschiedene Zustände kann so die Signalsäule anzeigen. Wenn die Steuerung jedoch ein zusätzliches Blinksignal ausgeben kann, können pro Säule bis zu acht Zustände angezeigt und überwacht werden. Mit \’Win system\‘ können sich die Anwender auch eigene Signalsäulen zusammenstellen – mit Akustikelementen, verschiedenen Lichteffekten und Farben aus dem Signalsäulensortiment von Werma. Jederzeit erweiterbar: Win complete und Win system Beide Win-Pakete kann der Nutzer jederzeit auf bis zu 50 Win slaves pro Netzwerk erweitern, sodass er am Ende 50 Maschinen (Signalsäulen) überwachen kann. Erste Anwenderstimmen
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