Via Ethernet und WLAN

Ethernet erobert mit schnellen Schritten die Automatisierungstechnik. Immer mehr Hersteller von Automatisierungssystemen integrieren in ihre Systeme eine Ethernet- oder sogar bereits eine WLAN-Schnittstelle. Die dritte Gruppe der Serie 500-Module setzt daher als Kommunikationsschnittstelle auf Ethernet 10/100Mbit/s nach IEE802.3 oder 2,4GHz-WLAN mit 11Mbit/s nach IEEE802.11b. Zusätzlich verfügen diese Geräte noch über eine RS232/485-Schnittstelle, die den Anschluss eines weiteren Steuerungssystems ermöglicht, welches ebenfalls ferngewartet werden kann. Die Module verfügen über eine so genannte Router-Funktionalität: Das bedeutet, dass sich DFÜ-Clients über den integrierten PPP-Server einwählen und auf das entfernte Netzwerk zugreifen können. Dabei werden alle gängigen Verschlüsselungsverfahren unterstützt.

Software als Basisstation für unterwegs

Eine vierte Variante für die Fernwartung aus dem Hause MB Connect Line setzt auf uneingeschränkte Mobilität: Mit der Softwarelösung MDS 400 ist es möglich, sich nicht nur vom Office-PC, sondern darüber hinaus auch von unterwegs über GSM in die Anlage einzuloggen. Hierfür kommt das interne Modem des Laptops zum Einsatz. Für diese Software reicht ein unter dem Betriebssystem installiertes Standard-Modem aus, damit sie als Basisstation verwendet werden kann. Als Betriebssystem wird Windows NT4.0, Windows 2000 oder Windows XP vorausgesetzt. Die Softwarelösung und das Standardmodem nehmen im Fernwartungsfalle Verbindung mit der Fernwartungseinheit der Steuerung auf. Für die entsprechende Programmiersoftware der fernzuwartenden Automatisierungskomponente (z.B. Simatic Manager) wird eine virtuelle COM-Schnittstelle zur Verfügung gestellt. Die Fernwartungssoftware ist somit das Bindeglied zwischen dem Anwenderprogramm und dem Modem.

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