Ein weiterer Vorteil für die Greenlyte-Planer: die passenden digitalen Tools. „Wir nutzen den Rittal-Konfigurator RiPower für die Sammelschiene und RiPanel für die Gehäuseauswahl“, sagt Paravidino, „so wissen wir genau, was wir brauchen – und nichts fehlt später bei der Montage.“

Umsetzung in neun Monaten

Dass solch ein ambitioniertes Hightech-Projekt in Deutschland in nur neun Monaten realisiert wurde – davon sechs Monate Planung, drei Monate Umsetzung -, sieht Jan Haase als ein starkes Signal. „Das zeigt: Wir können das hier. Und zwar schnell, innovativ und in hoher Qualität.“ Dazu trägt natürlich auch die direkte Kommunikation mit den Partnern bei. Pohl betont: „Wir kennen Rittal seit Jahrzehnten. Wird es mal eng, können wir uns auf schnelle Lösungen verlassen. Diese Verlässlichkeit ist entscheidend.“

Energiewende braucht Partnerschaften

Die Perspektiven für Greenlyte sind klar: Nach dem SNG-Projekt in Duisburg folgen als Nächstes Anlagen zur Produktion von eMethanol in Kooperation mit Evonik sowie für Sustainable Aviation Fuel (SAF) am Düsseldorfer Flughafen, mit Eurowings als Kraftstoff-Abnehmer. „Skalierbarkeit und Systemstabilität sind zentral bei diesen Projekten“, sagt Haase, „deshalb ist es so wichtig, dass wir mit Partnern arbeiten, die sich weiterentwickeln – so wie wir.“

Paravidino bringt es auf den Punkt: „Wir haben mit diesem Projekt gezeigt, dass man schnell sein kann, ohne Kompromisse bei der Qualität. Das ist der Spirit, den wir für die Transformation brauchen.“

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