Die Trends heißen heute \’Plug & Play bei der Inbetriebnahme\’ sowie \’Kurze Ausfallzeiten beim Gerätetausch\’. Alle Leitungen werden vor Ort passgenau installiert und können später einfach nachgerüstet werden. Steckverbinder reduzieren auch den Personaleinsatz im Service-Fall, denn Mechaniker können die defekten Antriebe austauschen. Installationstechnik in Schutzart IP68 Quickon Power-Distribution IP68 (QPD) ist eine industrietaugliche Installationstechnik in Schutzart IP68 und einer Hammerschlag-Festigkeit gemäß IK 07. Weil die Leiter nicht vorbehandelt werden müssen, kann bis zu 80 Prozent der Anschlusszeit vor Ort eingespart werden. Die fingerberührgeschützte IDC-Schnellanschluss-Technik verfügt über vier 2,5 mm-2-Kontakte für 630V und 20A. IDC steht dabei für \’Insulation Displacement Connection\’, was man mit \’Isolations-verdrängende Anschlusstechnik\’ übersetzen könnte. QPD umfasst alle wesentlichen Komponenten für die Energieverteilung in weit verzweigten Maschinen und Anlagen. Die Option der festen und steckbaren Quickon-Anschlüsse in Verbindung mit der schnellen und zuverlässigen Installation vor Ort bieten hohe Rationalisierungs-Potenziale. Reduzierte Anschlusszeit bei Wanddurchführungen Wanddurchführungen gibt es – bezogen auf den inneren Anschluss – in drei Ausführungen: mit Flachsteck-Kontakten, mit angeschweißten Einzeladern sowie mit Push-In-Federkraft-Anschluss. Damit wird der Anschluss von Antrieben an schwer zugänglichen Orten, wie über Kopf oder in Bodennähe, einfacher. Die anzuschließende Leitung kann in ihrem Schwenkbereich bequem und sicher für den Quickon-Anschluss vorbereitet werden. Abschließend wird die Quickon-Mutter aufgesteckt und festgeschraubt. Dabei erfolgen Beschaltung, Abdichtung und Zugentlastung gleichzeitig in einem Arbeitsgang. Bei den Wanddurchführungen handelt es sich um M25-Kabel-verschraubungen, die von außen anschließbar sind. Der Vorteil: Geräte wie Antriebe, Lüfter oder Pumpen müssen zum Anschluss der Leitung nicht mehr geöffnet werden. Die Quickon-Steckverbinder mit voreilendem PE-Kontakt sind vorne zum Quickon-Anschluss – zur Wanddurchführung, zum Leitungsverbinder und zum H-Verteiler – steckkompatibel. Sie verfügen hinten selbst über einen Quickon-Anschluss. Damit haben Antriebe eine Alternative: Entweder ein fester Anschluss, der normalerweise nur einmal installiert wird, oder der Einsatz eines Steckverbinders. Wie der Quickon-Anschluss sind auch die Buchsenkontakte fingerberührgeschützt und gegen Fehlstecken polarisiert. Die große Einstecktiefe sowie die robuste Schraub-Verriegelung ermöglichen für 2,5mm-2-Kabel eine hohe Zugentlastung in Längs- und Quer-Richtung von über 500N. Durch die IDC-Anschlusstechnik ist darüber hinaus eine hohe Vibrationsbeständigkeit gegeben. Beim QPD-H-Verteiler handelt es sich um einen kompakten, robusten und schnell anzuschließenden Klemmenkasten. Die vier Quickon-Anschlüsse sind intern miteinander verbunden, das Gehäuse besteht vollständig aus massivem Glasfaser-verstärktem Polyamid. Der H-Verteiler kann mit einer durchgehenden Stammleitung, mit ein oder zwei Leitungsabzweigen oder auch als Sternverteiler mit einem Eingang und drei Abgängen verwendet werden. Einsatz für unterschiedliche Spannungskreise Das QPD-Produkt-Programm, das in schwarz und grau erhältlich ist, unterscheidet sich hinsichtlich der Polkennzeichnung. Die schwarzen Anschluss-komponenten haben die Polkennzeichnung 1,2,3 und PE, bei den grauen Ausführungen wird PE zu Pol 4. Mittels roter Kodierprofile sind vier unterschiedliche Fehlstecksicherungen einstellbar. Durch die unterschiedliche Farbgebung und die Steckkodierung lässt sich Quickon Power-Distribution auch für verschiedene Spannungskreise innerhalb einer Anlage einsetzen. Besonderheiten der Installation Die IDC-Schnellanschluss-Technik hat sich z.B. in der Automobiltechnik, in der Telekommunikation sowie in Haushaltsgeräten seit Jahrzehnten etabliert. Phoenix Contact hat diese Technik vor allem auch für die Antriebstechnik einsatztauglich gemacht: Die neuen IDC-Kontakte decken einen größeren Querschnittsbereich ab: 1,0 bis 2,5 mm-2 sowie starr und flexibel. Außerdem durchringen sie unterschiedliche Ader-Isolationen, wie PE, PVC, TPE und Gummi, und sie funktionieren auch unter rauen Einsatzbedingungen zuverlässig und dauerhaft. Bei IDC-Anschlüssen gibt es gegenüber Schraub- oder Federkraftanschlüssen einige Besonderheiten, die bei der Installation zu beachten sind: – Die Quickon-Mutter muss korrekt ange- schraubt werden – bereits nach den ersten Umdrehungen steigt die Anschraubkraft spür- bar an, damit die Leiter-Isolation durchtrennt wird. Dieser Punkt muss überwunden wer- den, um den Leiter anschließend abzudichten und die Leiter-Zugentlastung herzustellen – wie bei einer regulären Kabelverschraubung. Die korrekte Anschraubweite der Mutter ist sicherheitshalber noch auf dem Anschluss- Gewinde markiert. – Der spezifizierte Querschnittsbereich muss eingehalten werden. Bei zu dünnen Leitern besteht sonst die Gefahr, dass die Isolation nicht richtig verdrängt wird, weil der Schneid- Kontaktspalt dafür zu groß ist. Bei zu dicken Leitern ist das Anschließen entweder gar nicht möglich, oder das System kann durch zu hohe Beschaltungskräfte beschädigt werden. – IDC-Anschlüsse sollten im Temperaturbereich von -5 bis +50°C installiert werden. Bei ex- trem niedrigen oder hohen Temperaturen kann sich die Leiterisolation in ihrer Elastizität stark verändern und damit die Schneidfähig- keit beeinträchtigen. – Die Schneiden sind bei Quickon für relativ leicht schneidfähige Isolationswerkstoffe aus- gelegt. Harte Isolationswerkstoffe wie Teflon oder zähelastische Isolationen wie Silikon las- sen sich nur mit speziellen IDC-Kontakten anschließen. – Starre und flexible Leiter lassen sich gleicher- maßen gut kontaktieren, bei hochflexiblen Leitern der Kategorie 6 sollte der minimale Litzendurchmesser von 0,15 mm nicht unter- schritten werden, weil die Litzenstruktur sonst zu weich wird. Die Quickon-Anschlusstechnik von Phoenix Contact hat sich in den letzten Jahren in vielen Produkten und Anwendungen durchgesetzt. Dazu zählen Daten-Steckverbinder ab 0,14mm-2 bis hin zu CEE-Steckvorrichtungen für Baustromverteilungen bis 6mm². Neben der Zeitersparnis beim Anschließen bietet \’Quickon Power-Distribution IP68\’ weitere Einsparungspotenziale durch die Option der festen und steckbaren Installation. Hannover Messe: Halle 9, Stand F40 www.phoenixcontact.de (Kasten) Quikon Power-Distribution in Schutzart IP68 – 80% Zeitersparnis beim Anschließen durch den Verzicht auf das Abisolieren der Leitungsadern – Fingerberührschutz der IDC-Kontakte und Steckverbinder-Buchsenkontakte – einfache Vor-Ort-Installation ohne Spezialwerkzeug – hohe Zuverlässigkeit durch bedienerunabhängige Kontaktkraft – kompakte und robuste Gehäuse in der Schutzart IP68 – Quickon-Festanschluss und Service-freundliche Steckverbindung sind optional verwendbar – Komfortabler und sicherer Feld-Anschluss besonders an schwer zugänglichen Stellen – Geräte mit QPD-Anschluss können bei der Vor-Ort-Installation geschlossen
((OÜ))Antriebsinstallation schnell und Antriebsinstallation schnell und komfortabel Mit festem oder steckbarem Anschluss
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