Differenzdruck-Messumformer mit LED-Anzeige

Die Differenzdruck-Messumformer 984M, die sowohl ohne Anzeige als auch mit optionaler LEd-Anzeige erhältlich sind, eingen sich für Einsatzbereiche in der Klima- und Lüftungstechnik, der Filterüberwachung sowie der Kontrolle von Luftströmungen. Die Modelle der Baureihe 984M decken einen Druckbereich von 0…100Pa bis maximal 0…250kPa ab. Zur Anpassung an die jeweilige drucktechnische Anwendung sind die Produkte mit mehreren Steckbrücken ausgestattet. Das wählbare Ausgangsignal von 0….10V oder 4….20mA, kann der Anwender vor Ort bei der Installation selbst über eine Steckbrücke bestimmen. Der Nullpunkt kann vom Anwender nachgestellt werden, indem der Messumformer vom Druck genommen und eine Taste gedrückt wird. Die Nullpunktjustage mittels eines Potentiometer entfällt zugunsten vereinfachter Bedienbarkeit. Vom Vormodell bekannt ist die Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Druckbereichen; beispielsweise bei der Ausführung 984M.323104 zwischen den Druckbereichen 0…250 und 0…500Pa. Flexibel zeigen sich die Komponenten auch bei der Ansprechzeit des Ausgangssignals, denn mit einer dritten Schaltbrücke wird die minimale Reaktionszeit von 100ms auf 1S verlängert. Dies ist vor allem wichtig für Anwendungen, bei denen die Registrierung kurzzeitiger Druckstöße oder Schwankungen nicht erwünscht ist. Das Modell 984M.3×3114 verfügt über eine optionale Ausstattung mit einer 3,5-stelligen LED-Anzeige mit rot leuchtenden Ziffern. Diese kann vom Anwender auch vor Ort durch Einstecken nachgerüstet werden. Beide Modelle können entweder mit 24V Gleichspannung oder 24V Wechselspannung betrieben werden. Der elektrische Anschluss erfolgt über Schraubklemmen. Neben dem analogen Spannungsausgang verfügt der Typ 984M.3×3104 über einen zusätzlichen Schaltausgang, der als Transistor-Ausgang ausgeführt ist. Die Schaltschwelle ist vom Anwender über eine Taste innerhalb des Messbereichs wählbar; eine LED zeigt den durchgeschalteten Zustand des Schaltausgangs an. Die Differenzdruck-Messumformer arbeiten mit einem piezoresistiven Druck­sensor und sind geeignet für den Einsatz in Luft und nicht aggresiven Gasen. Durch eine selbstkompensierenden Messzelle, welche automatisch den Lagefehler korrigiert, ist die spätere Einbaulage unwichtig. Der Sensor befindet sich im Gehäuse, das gemäß IP54 (EN 60529) Schutz gegen Spritzwasser bietet. Er kann mit vier außenliegenden Kerbschrauben ohne Öffnen der Abdeckkappe montiert werden. Für den Prozessanschluss sind zwei Schlauchstutzen mit einem Durchmesser von jeweils 6mm vorgesehen. Die Kabeldurchführung ist normgerecht in einer M20x1.5-Verschraubung gefertigt. Die Produkte sind in verschiedenen Verpackungsarten lieferbar: Sammelpackungen mit 45 Stück oder in Einzelverpackungen mit Zubehör, wie Befestigungswinkel in S- und L-Form, Anschluss-Kits oder Kanalanschlussnippel.