Alle lieben die Smart

Sie ist klein, überschaubar und seit ihrer Geburtsstunde ein Selbstläufer. Während andere Veranstaltungen um Aussteller buhlen, stehen sie bei der Smart Automation Schlange. So droht das Linzer Design Center auch heuer wieder aus allen Nähten zu platzen, wenn vom 3. bis 5. Oktober Österreichs beliebtester Automatisierungstreff seine Pforten öffnet. Das Erfolgsgeheimnis? Diese Messe war ein Wunsch-Kind. Alle Beteiligten sehnten sich damals, vor mittlerweile sieben Jahren, nach einer Plattform, die das gesamte Spektrum der industriellen Automation widerspiegelt. Heute ist es ja oftmals umgekehrt. Das Angebot überwiegt die Nachfrage. Ständig sprießen neue Veranstaltungen aus dem Boden, und dann wundert sich jeder, wenn keiner mehr hingeht. Wie denn auch? Die Zeitbudgets der Besucher werden knapper, und die Aussteller selbst haben ebenfalls Besseres zu tun, als mit ihren Produkten und Dienstleistungen ganzjährig durch die Gegend zu ziehen. Weniger ist oft mehr! Die Smart beweist das immer wieder. Sie ist in wenigen Stunden ohne Blasen an den Füßen zu durchwandern, und man sieht trotzdem, was in der Automatisierung gerade angesagt ist. Und zwar in netter, familiärer Atmosphäre. Ich persönlich betrachte es als Glücksfall, dass die räumlichen Kapazitäten im Design Center so beschränkt sind. Hier begegnet man sich wirklich und läuft nicht bloß irgendwann einmal aus purem Zufall völlig gestresst aneinander vorbei. (Sandra Winter)