Marktübersicht: Kombigeräte: SPS-System mit integrierter Bedieneinheit

Für Anwender stehen heute so viele Automatisierungskomponenten und -Systeme zur Verfügung wie nie zuvor. Auch konzeptionell führen bekanntlich viele Wege nach Rom. Sind Visualisierung und Steuerung auf einem Gerät untergebracht, kann gewöhnlich etwas Platz eingespart werden. Bei Geräten in hoher Schutzart kann eventuell vollständig auf einen Schaltschrank verzichtet werden, wenn auch für die Peripherie solche Komponenten verwendet werden. Selbst die Einbindung von Safety-Komponenten ist in solchen schaltschranklosen Konzepten mittlerweile möglich. Anforderungen ans Engineering Ebenso wichtig wie die Auswahl der Architektur und der Hardware ist heu­te das Engineering. Nachdem zwei Drittel der Kosten einer Automatisierungsanwendung heute auf das Engineering entfallen, sollte man der Entwicklungsumgebung ganz besonders viel Aufmerksamkeit widmen, bevor man sich für ein System entscheidet, insbesondere dann, wenn ähnliche Folgeprojekte erwartet werden können. Zudem ist es eine gute Idee, auch bei den Kombigeräten eines zu wählen, dass einer skalierbaren Fa­milie entstammt. Schließlich kann bei sich ändernden Leistungsanforderungen auf das nächst größere System umgestiegen werden, ohne Entwicklungszeit vergeudet zu haben. Auf ein System, das mit dem Steuerungscode gleichzeitig auch die Visualisierung und Anwendungsdiagnose erstellt und das uns viel Entwicklungsarbeit abnehmen würde, warten wir schließlich noch immer. (kbn)