Das Air Management System (AMS) von SMC dient der Messung, Überwachung und Optimierung des Druckluftverbrauchs durch die Kombination von Reglern, Air Management Hubs und Restdruckentlüftungsventilen. Es ermöglicht die Identifikation von Abweichungen, Leckagen und Einsparpotenzialen (z. B. Druckreduzierung von 8 auf 4 bar zur Energieeinsparung von ca. 32 %) ohne autonomen Eingriff in den Betrieb. In Kombination mit dem IoT-Gateway Hub-EN 200 von In.Hub und Protokollen wie OPC UA, MQTT oder Modbus-TCP werden Daten lokal analysiert, um Condition Monitoring und Predictive Maintenance zu ermöglichen. Das System ist besonders für Neuanlagen geeignet, bietet aber auch Light-Varianten und eine drahtlose Lösung über das Wireless-System EXW1 für Anwendungen mit hohen Kabelanforderungen (z. B. Robotik). Die Integration erfolgt flexibel über gängige Schnittstellen wie Ethercat, Profinet und OPC UA, wobei IO-Link eine zentrale Rolle für die Datenerfassung von Sensoren und Aktoren spielt.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
Drahtlose Kommunikation und Condition Monitoring im Druckluftsystem
Dem Energieverlust
auf der Spur
Mit innovativer Produktentwicklung und vernetzten Arbeitswelten setzt SMC ein klares Zeichen für nachhaltige Technologien und die Zukunft des Maschinen- und Anlagenbaus. Das SPS-MAGAZIN sprach mit Stephan Fillinger u.a. darüber, warum das Air Management System (AMS) mehr ist als nur ein Druckmonitor, welche Rolle das Wireless-System EXW1 dabei spielt, und weshalb sich Energieeinsparung in der Automatisierung heute konkret rechnen muss.
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Stephan Fillinger im Industrial
Application Center (IAC) von
SMC in Egelsbach. Im interaktiven Showroom veranschaulichen
direkt einsatzbereite Applikationen für Energieeffizienz (wie hier
vom Air Management System), Handhabungstechnik und Sensorik die Produktpalette von SMC. – Bild: TeDo Verlag GmbH
Ein wichtiger Baustein in Ihrem Portfolio ist das Air Management System. Was leistet es?
Das AMS ist für uns ein zentraler Ansatz, um Druckluft sichtbar und steuerbar zu machen. Das Druckluftmanagementsystem kombiniert Regler, Air Management Hub und Restdruckentlüftungsventil und ermöglicht es, den Druckluftverbrauch zu messen, zu überwachen und zu optimieren. Es arbeitet mit Schwellenwerten für Druck und Durchfluss und erkennt, wenn sich eine Maschine außerhalb des definierten Normalbereichs bewegt. Dann meldet das System: Hier läuft etwas nicht wie vorgesehen. Es greift aber nicht selbst in den aktiven Betrieb ein – das bleibt Aufgabe der SPS oder des Bedieners.
Stephan Fillinger mit dem Wireless Remote des EXW1, dass sich direkt am Werkzeug oder der Ventilinsel befindet und die Ventile sowie digitalen Ein-/Ausgänge steuert. – Bild: TeDo Verlag GmbH
Welche Rolle spielt das im praktischen Betrieb?
Vor allem beim Energiesparen. Wenn etwa eine Leckage vorliegt, kann man den Druck gezielt absenken oder den Durchfluss reduzieren. So lässt sich der Verlust von vornherein begrenzen. Das AMS ist also kein autonomer Eingriff in die Anlage, sondern ein Instrument zur Transparenz und zur gezielten Optimierung.
Bild: SMC Deutschland GmbH
Und um daraus ein Condition Monitoring-Konzept zu machen arbeiten Sie mit In.Hub zusammen?
Genau. Über OPC UA, MQTT oder Modbus-TCP und das IoT-Gateway Hub-EN 200 von In.Hub erfasst und analysiert die Daten direkt vor Ort – ohne externe Cloudinfrastruktur. Auf dem Dashboard werden Energie- und Funktionsdaten sichtbar, sodass sich Kostenstrukturen analysieren und Einsparpotenziale erkennen lassen. Die Kombination ist flexibel erweiterbar – von der Überwachung einer einzelnen, kritischen Maschine bis hin zur Digitalisierung ganzer Fertigungslinien. Das geht schon deutlich über reines Monitoring hinaus.
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